Mit langen Ladezeiten von mobilen Seiten kann niemand von uns etwas anfangen – erst recht nicht, wenn wir morgens in der überfüllten U-Bahn sitzen und uns mit dem ohnehin schon völlig überlasteten Mobilnetz herumschlagen müssen.

Mit den AMPs (Accelerated Mobile Pages) geht Google einen weiteren Schritt in Richtung Usability bei mobilen Suchergebnisseiten (Mobile SERPs). Was AMPs überhaupt sind, was bei der Implementierung beachtet werden muss und welche Vor- und Nachteile sie insbesondere für Publisher bringen, erfahrt ihr im aktuellen t3n-Fachartikel von Maik Metzen und Matthäus Michalik. Einen kurzen Einblick in die Thematik möchten wir euch allerdings schon an dieser Stelle geben.

Wie werden AMPs in den SERPs dargestellt?

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So werden AMP-Inhalte derzeit in der Google-Suche ausgespielt: Ein Icon sowie eine AMP-Kennzeichnung weisen auf die schnell ladenden Artikel hin. Noch werden diese nicht bevorzugt gegenüber anderen Suchergebnissen behandelt. Zukünftig soll AMP jedoch einen Ranking-Faktor darstellen.

 

Wie sind die AMPs aufgebaut?

amp_aufbau

Auf das Wesentliche fokussiert: In der AMP-Artikeldarstellung sind keine Bilder zu sehen – dafür wird der Text samt Publisher-Logo einheitlich und übersichtlich dargestellt, und die Artikel laden schnell.

Technische Umsetzung

AMPs bestehen aus mehreren Bausteinen. AMP-HTML ist ein spezielles HTML-Format, das bestimmte Mark-ups und Tags beinhaltet. In Kombination mit AMP.JS werden die Seiten dann entsprechend gerendert. Externe JS-Dateien können nicht eingefügt, sondern lediglich über ein iframe eingebettet werden. Über das AMP-CDN werden die Seiten zentral zwischengespeichert und können so sehr schnell angezeigt werden.

Vor-und Nachteile

Die Vorteile auf User-Seite liegen auf der Hand: schnelle Ladezeiten und die Informationen, die man benötigt, auf den Punkt gebracht. Davon profitieren natürlich auch Publisher. AMPs können zu einer niedrigeren Ausstiegsrate führen und einfach integriert werden. Nachteile sind die steigende Abhängigkeit von Google sowie die deutlich eingeschränkte Platzierbarkeit von Werbung.

 

Ihr möchtet den ganzen Artikel lesen? Ihr findet ihn in der aktuellen t3n-Ausgabe 44 auf den Seiten 110-113.

 

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