Oft heißt es ja, Content-Marketing würde SEO ersetzen. Doch in welchem Zusammenhang stehen diese beiden Marketingbereiche denn eigentlich? Das Magazin 1 – Content Marketing für alle hat mir und weiteren Branchenkollegen diesbezüglich einige Fragen gestellt. In der April-Ausgabe beschäftigen sich Tino Schade, SEO-Key-Account-Manager bei der Agentur „trafficmaxx“, Olaf Kopp, Co-Founder der Agentur „Aufgesang“, und meine Wenigkeit mit der Thematik und bringen etwas Licht ins Dunkel. Die wichtigsten Kernaussagen habe ich im Rahmen des heutigen Beitrages für euch zusammengefasst.
 

Eine fruchtbare Partnerschaft: SEO und Content-Marketing

Passen SEO und Content-Marketing überhaupt zusammen und welche Unterschiede gibt es?

Für mich ist insbesondere der technische Aspekt beim SEO ein Alleinstellungsmerkmal, während das Content-Marketing eine story- und branding-getriebene „kreative“ Seite hat, die dem SEO eher fremd ist. Festhalten lässt sich jedoch: Beide Disziplinen stehen in einem engen Zusammenhang zueinander und überschneiden sich in vielen Bereichen. Erfolg stellt sich dann ein, wenn SEO und Content-Marketing sinnvoll miteinander verknüpft und kombiniert werden.

 
Mehr als klassische Werbung – in beiden Disziplinen kommuniziert man mit den Kunden in einer Pull-Situation. Welche Vorteile bieten SEO und Content-Marketing?

Der Kunde kommt von sich aus, weil er etwas sucht. Das unterscheidet SEO und Content-Marketing fundamental von der klassischen Werbung. Für mich boomt Content-Marketing nicht, weil sich SEO verändert hat, sondern schlicht deswegen, weil die Grenzen des Push-Marketings erreicht sind. Das Bedürfnis nach informativer Kommunikation bietet dem Pull-Marketing (wie eben SEO und Content-Marketing) eine große Chance.

 
Wie werte ich die jeweilige Strategie aus und messe anschließend die Erfolge meiner Maßnahmen?

Sowohl beim SEO als auch beim Content-Marketing möchte man Erfolge messen und die Wirkung ermitteln. Bei der Wahl der möglichen KPIs kommt es ganz auf die Art des jeweiligen Content an. Solchen Content, der verkaufen soll, kann man anhand von Leads, Sales und Clicks bewerten. Soll Content jedoch eher informieren oder unterhalten, kann man den Erfolg anhand von Likes und Shares ermitteln. Die Kennzahlen müssen folglich auf den Zweck des jeweiligen Content ausgerichtet sein.

Wer SEO und Content überzeugend verknüpft, der kann seine Erfolgschancen deutlich erhöhen. Wirklich gut machen das bis jetzt leider nur ein paar vereinzelte Unternehmen in Deutschland – es gibt also noch viel Luft nach oben!

 
Ihr wollt mehr erfahren zum Trendthema Content-Marketing? Dann werft einen Blick in die aktuelle Ausgabe des Magazins „ 1 – Content Marketing für alle“. Wem das noch nicht genug ist, der kommt einfach zur Content Marketing Masters und fachsimpelt dort mit mir weiter. 🙂


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