Nach den vergangenen, eher wechselhaften Tagen lachte am Donnerstag pünktlich zum langersehnten Teamevent für uns Outreacher endlich die Sonne vom Himmel.

Als wir gegen 17:15 h das Büro verließen, erwartete uns ein wolkenfreier blauer Himmel, und die Temperaturen machten noch mal einen satten Sprung nach oben.
Begleitet von diesem herrlichen Sommerwetter, das die Stimmung und Vorfreude auf einen tollen Abend noch einmal zusätzlich anheizte, machten wir uns gemeinsam auf den Weg zum historischen Hafen an der Fischerinsel in Mitte.
Nach einer kurzen Fahrt mit der U-Bahn und einem kleinen Fußmarsch kam unsere heitere Truppe schnell bei der Anlegestelle an.
Hier wurden wir auch schon vom Partyboot Sylvia erwartet. Neugierig blieben alle zunächst einmal an der Anlegestelle stehen und beäugten das lustige Gefährt, auf dem wir die nächsten 3 Stunden über die Spree schippern sollten.
Und dann hieß es auch schon: „Alle an Bord“ – schließlich wollten wir ja pünktlich ablegen.

Auf dem schnuckeligen kleinen Boot gab es auf beiden Seiten ausreichend Sitzgelegenheiten, 2 Stehtische sowie eine größere Ablagefläche. Nachdem alle an Bord gegangen waren und sich ihren Platz gesichert hatten, wurde der vordere Bereich des Schiffe recht schnell sehnsüchtig beäugt: Hier warteten nämlich Platten mit verschiedenen belegten Brötchen und Mini-Burger auf uns … mjam, lecker!
Nach einer kurzen und knappen Ansprache durch unsere beiden Teamleiter lautet das Motto: Leinen los! Und während wir noch dabei waren, die ersten Getränke vom Bug zum Heck durchzureichen, legte unser Partyboot auch schon ab. Schnell wurde noch die vorab gemeinsam erstellte Playlist bei Spotify angeschmissen und der Abend konnte mit ausreichend musikalischer Untermalung starten.
Während wir langsam lostuckerten, plünderten die ersten schon das Buffett und stärkten sich für den anstehenden Abend.
Nach einer kurzen Fahrt wurden wir auf einmal spürbar langsamer – nanu, 3 Stunden schon rum? Nein, kein Grund zur Sorge, wir hatten nur die Schleuse erreicht und mussten diese kurz überwinden. Und weiter ging die Fahrt: Unter anderem passierten wir das Reichstaggebäude, das Bundeskanzleramt und natürlich den Hauptbahnhof. Alle waren begeistert und kamen aus dem Staunen gar nicht mehr heraus – schließlich hat man nicht jeden Tag die Gelegenheit, Berlin aus dieser Perspektive zu betrachten. Die Stimmung an Bord war aber auch im Folgenden ausgelassen: Alle unterhielten sich prächtig und genossen das schöne Wetter. Die erhöhte Sitzmöglichkeit im Heck des Schiffes war heiß begehrt und wer während der Fahrt ein wenig Sonne im Fahrtwind genießen wollte, der musste sich schnell einen frei gewordenen Platz sichern.

Unterwegs winkten wir natürlich immer wieder fleißig den Leuten am Ufer oder auf den anderen Schiffen zu und fühlten uns dabei ein bisschen wie Berlin-Touristen.
Nach einer knappen Stunde wendeten wir dann und erkundigten uns besorgt, ob wir uns denn schon wieder auf dem Rückweg befänden. Aber die Sorge war zum Glück unbegründet: Der kleine Schlenker war Teil der Route, die uns an der S-Bahnstation Jannowitzbrücke und der Mercedes-Benz-Arena vorbei führte. Schließlich erreichten wir dann die beeindruckende Wasserstatue „Molecule Man“ und kamen dort in den Genuss eines wunderschönen Sonnenuntergangs.
Und so schnell können 3 Stunden vergehen. Pünktlich um 21 Uhr legten wir wieder am Anleger an, verließen langsam das Schiff und waren uns alle einig: Gegen ein paar weitere Seemeilen hätte niemand etwas einzuwenden gehabt.


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