suchradar_seo-rückblick

Erneut ist PerformicsAKM3 im SEO-Magazin Suchradar vertreten. In der aktuellen Ausgabe Nummer 57 ist das vorherrschende Thema der Rückblick auf das Jahr 2015 in den Bereichen SEO, SEA und der Rechtslage im Online Marketing. Doch auch ein Ausblick auf das kommende Jahr wird gewagt: Was erwartet uns 2016 in der Suchmaschinenoptimierung?

Ein Resümee zum SEO-Jahr 2015 ziehen im ersten großen Artikel des Magazins Erich Kachel, Lydia Lässig und Markus Koczy. Unter dem Titel „SEO – Rückblick 2015 und Ausblick 2016“ erläutern die drei, was sich dieses Jahr alles getan hat und womit wir in Zukunft rechnen können. Denn 2015 gab es durchaus einige, wenn auch kaum merkliche Veränderungen, die uns wohl auch in den nächsten Jahren noch beschäftigen werden.

Mobile Optimierung
Das Jahr stand ganz im Zeichen des mobilen Traffics. Google kündigte an, für Mobile Devices optimierte Seiten in den SERPs besser zu platzieren. Es ist jedoch längst nicht damit getan, einer Seite lediglich ein Responsive Design zu verpassen: Wie sich erst Ende des Jahres herausgestellt hat, schaut sich Google mit dem vor Kurzem bekannt gewordenen „Accelerated Mobile Pages Project“ nämlich die Geschwindigkeit des Seitenaufbaus und die dabei übertragene Datenmenge an.

Google könnte also dazu übergehen, mobile Seiten zu belohnen, die selbst bei schlechter Netzwerkverbindung noch schnell abrufbar sind. Datenreduzierte Inhalte könnten daher in den Suchergebnissen bevorzugt werden. Seitenbetreiber sollten also dazu übergehen, ihre Seitenstrukturen schlank zu gestalten.

Google und Twitter
Nach der Anfang des Jahres angekündigten und erneuerten Partnerschaft von Google und Twitter werden Search und Social noch mehr zusammenrücken. Der Suchmaschinen-Riese zeigt nun in den USA bereits wieder Tweets (auch in Echtzeit) in den Suchergebnissen – weitere Länder sollen folgen. Unternehmen sollten sich daher mehr als bisher auf Twitter einbringen. Auch die Wahl geeigneter Hashtags ist dabei essenziell, denn sie liefern Google einfache Keyword-Indikatoren.

Auch häufig geteilte oder favorisierte Links in Tweets könnten für Google Hinweise auf eine hohe Relevanz einer Seite sein. Abzuwarten bleibt, was diese Partnerschaft für Google+ bedeutet: Das soziale Netzwerk ist bekanntermaßen eher mäßig erfolgreich.

Googles Sprachsuche
Google versucht außerdem, die Stellung des Sprachassistenten „Google Now“ gegenüber Apples Siri und Windows‘ Cortana zu stärken. So ermutigt Google in der mobilen Version den User dazu, die Spracheingabe zu nutzen. Dabei werden ganze gesprochene Sätze und Fragen von der Suchmaschine analysiert. Konkurrenz bietet Google den anderen beiden Sprachassistenten so zwar nicht, es versucht aber seine eigene Position auszubauen.

Sollte dies erfolgreich sein, kann man zukünftig von einer verstärkten Wichtigkeit von Longtail-Suchanfragen ausgehen – Inhaltssilos wären die Antwort darauf.

Optimierung von Inhalten
Die zunehmende Relevanz von Longtail-Suchanfragen wird auch auf die Content-Optimierung Auswirkungen haben. Zwar soll weiterhin der Standard gelten, dass ein Keyword-Set für eine bestimmte Themenseite rankt. Jedoch muss man als Unternehmen umfassender denken und überlegen, wo man sich als Autorität auf einem Themengebiet positionieren will. Dafür muss man dem Nutzer vollumfängliche Informationen zu einem Thema bereitstellen.

Dabei ist es wichtig, den potenziellen Kunden früh in den Kaufprozess zu verwickeln und durch Analysen herauszufinden, was ihn vor einem Kauf interessiert, was ihn anspricht. Ein passender Ansatz ist das AIDA-Modell.

Sicherheit von Websites
Hackerangriffe, schadhafte Downloads u. ä. bleiben in der Online-Welt leider nicht aus. Google versucht daher neuerdings, schädliche Websites zu erkennen und sie in den SERPs als solche zu markieren. Website-Betreiber sollten also sichergehen, dass ihre Seite in den Suchergebnissen nicht als schädlich eingestuft wird, da Nutzer sie sonst meiden.

So versucht der Suchmaschinen-Gigant, Webmaster dafür zu sensibilisieren, für mehr Sicherheit im Netz zu sorgen. Schließlich möchte Google verhindern, dass Nutzer durch die angezeigten Suchergebnisse auf gefährliche Seiten gelangen.

suchradar_seo-rückblick-post

HTTPS
In puncto Sicherheit im Netz versucht Google ebenfalls, Website-Betreiber dazu zu bewegen, ihre Internetpräsenzen auf https umzustellen. Dies garantiert eine abhör- und manipulationssichere Verbindung zwischen Browser und Server. Für mobile Geräte mit schwacher Hardware bedeutet es allerdings längere Wartezeiten beim Anzeigen verschlüsselter Inhalte, für vielbesuchte Server hingegen eine höhere Auslastung, verbunden mit längeren Antwortzeiten.

Um dies zu umgehen, wurde das Standardprotokoll HTTPS/2 eingeführt. Für Webmaster ist es daher ratsam, auf Server zu setzen, die dieses neue Protokoll unterstützen.

suchradar_seo-rückblick-post-2

Rich Snippets/Knowledge Graph
Im Datenmeer des Internets Struktur zu schaffen gestaltet sich zunehmend schwieriger. Website-Betreiber sollten auch auf Crawling-Optimierung setzen, um es den Suchmaschinen einfacher zu machen.

Dafür wurden im Jahr 2009 die Rich Snippets eingeführt; mit dem Knowledge Graph band Google noch mehr Informationen ein. Dieser ist 2015 immer präsenter geworden, sodass es für Webmaster in Zukunft noch wichtiger wird, ihre Inhalte für Suchmaschinen gut lesbar zu machen.

Fazit
Sicherheit auf Websites und mobile Optimierung sind schon lange wichtige Themen, haben aber in diesem Jahr als Ranking-Faktoren an Relevanz gewonnen. Für die Zukunft heißt das, dass SEO noch integrativer wird – Seiten müssen noch nutzerfreundlicher aufbereitet werden. Gute Rankings erzielt nur, wer ein gutes Nutzererlebnis schafft.

Soweit unsere kurze Zusammenfassung der wichtigsten SEO-Entwicklungen 2015. Alle, die den kompletten Beitrag nachlesen möchten, können das online unter diesem Link tun.


«

»

Dieser Artikel wurde 1640 Mal gelesen.

Hinterlasse Deinen Kommentar

Performics ist bekannt aus:
Werde Performics Fan auf Facebook & Twitter