Manche Themen sind einfach zu umfangreich für einen einzigen Blogpost. Und schließlich erstellt auch ihr im Rahmen der Serial-Content-Strategie Inhalte, die sich über mehrere Episoden erstrecken. Was könnte dem Thema also angemessener sein, als es auf mehrere Beiträge zu verteilen?

Im Blogpost zum ersten Teil meiner dreiteiligen Serie auf seo-trainee.de habe ich bereits erklärt, worum genau es beim Thema „Serial-Content-Strategie“ geht. Im Blogpost zum zweiten Teil folgten Informationen zur richtigen Umsetzung. Herzlich willkommen nun zur Zusammenfassung des dritten und letzten Teils! 🙂

Wie lässt sich der Erfolg von Serial-Content messen?

Eine Artikelserie besitzt aus SEO-Sicht dank Keyword-Optimierung und „Siloing“ ganz besondere Stärken. Serial-Content steigert sowohl Traffic und Produktivität als auch Kreativität und Klicks. Außerdem hat man mit der Themenrecherche, dem Schreiben, dem regelmäßigen Publizieren und eventuell anfallenden administrativen Aufgaben in den nächsten Monaten genug zu tun. Nach zwei bis drei Monaten sollte das Projekt jedoch abgeschlossen sein, da es nicht sicher ist, ob sich Leser über diesen Zeitraum hinaus für das Thema begeistern können.

Hat sich im Nachhinein die Investition von Zeit und Geld für die Erstellung des Serial-Contents gelohnt? Das kommt selbstverständlich auf die vorher definierten Ziele an. Hilfreich bei der Messung des Erfolgs ist eine Einteilung von Sabine Langmann von mindshape:

  • Erhöhung der Reichweite: messbar anhand der Zahl der neuen und wiederkehrenden Besucher, an der Verweildauer
  • Erhöhung des Engagements auf der Website: messbar anhand der Zahl der Neuabschlüsse des Newsletters, der Zahl der Kommentare, der Zahl der Downloads
  • Erhöhung des Engagements außerhalb der Website: messbar anhand der Zahl neuer Verlinkungen auf Artikel der Serie, der Zahl von Likes und Shares auf Facebook

Alle hier genannten Metriken lassen sich bequem mit Google Analytics messen. Allerdings dürfen unterschiedliche Content-Formate nicht über einen Kamm geschoren werden! Baut ihr z. B. in einem Artikel ein langes Video ein, wird dort die Verweildauer wahrscheinlich höher sein als bei einem einfachen Text. Achtet auf Social Signals: Welche Inhalte kommen positiv in den sozialen Medien an – und welche nicht?

Definiert eure Ziele so konkret wie möglich. Eine Hilfe bietet die sogenannte SMART-Methode („spezifisch/messbar/ansprechend/realistisch/terminiert“). Aus der nicht-messbaren Zielsetzung „Ich will mehr Traffic“ wird so die messbare Zielsetzung „Ich möchte den Traffic in zwei Monaten um 12 Prozentpunkte steigern“. Erst das Zusammenspiel dieser Metriken mit weiteren Kennzahlen, z. B. der Vergleich von organischen Ergebnissen und bezahlten Anzeigen, ergibt ein Gesamtbild, aus dem sich der Erfolg einer Content-Serie ableiten lässt.

Ausblick

Bislang ging es im Content-Marketing ausschließlich um faktenbasierte Serien: Ratgeber, Artikel, Porträts. Unternehmen interessieren sich jedoch mittlerweile auch immer mehr für fiktive Stoffe. Höchst erfolgreiche Beispiele zeigen, dass eine packende Story und eine kunstvolle Erzählweise das Publikum noch immer zu fesseln vermögen. Serial-Content – ob fiktiv oder faktenbasiert – hat womöglich noch eine große Zukunft vor sich.


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