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Markus hat für die aktuelle Ausgabe (17/2015) der new business einen Artikel zum Thema „Mobile Websites als Ranking-Faktor“ geschrieben. Darin dreht sich alles um das Google-Update am 21. April. Ab dann werden die Nutzbarkeit und Bedienbarkeit von mobilen Webseiten in den Ranking-Algorithmus mit einbezogen. Markus erklärt, welche Auswirkungen die Umstellung auf die organischen Suchergebnisse hat und wie weborientierte Unternehmen nun handeln sollten.

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Da mobiler Traffic stetig an Bedeutung gewinnt, arbeitet Google seit rund einem Jahr intensiv daran, die mobile Nutzerfreundlichkeit von Webseiten in seinem Algorithmus und seinen Suchergebnissen zu berücksichtigen. So kann Google den Usern immer die inhaltlich besten Ergebnisse liefern.

Laut Google können Richtlinien für mobile Nutzerfreundlichkeit beispielsweise sein, dass Touch-Elemente weit genug auseinander platziert sind, die Größe des Seiteninhalts an den Darstellungsbereich angepasst wurde oder dass die verwendete Schrift groß genug ist.

Es ist also dringend dazu geraten, zu handeln und den Anschluss nicht zu verpassen – gerade bei Unternehmen und Werbetreibenden, die mit ihren Webpräsenzen Geld verdienen und auf den Traffic von Google angewiesen sind. Ansonsten läuft man Gefahr, bisher gute Rankings in den mobilen Suchergebnissen zu verlieren. Darüber hinaus lässt sich noch nicht abschätzen, ob und inwieweit diese Änderungen einen Einfluss auf die Desktop-Ergebnisse haben werden.

Mobile Websites – Welche Möglichkeiten gibt es?

Es gibt 3 verschiedene, von Google unterstützte Varianten, Webseiten mobil zu konfigurieren:

  1. Responsive Design: Für alle Geräte werden dieselben URLs verwendet. Dabei wird derselbe HTML-Code an alle Geräte gesendet. Die Seitendarstellung auf den verschiedenen Geräten wird allein über CSS geändert. Diese Konfiguration wird von Google empfohlen.
  2. Dynamische Websites: Hierbei werden ebenfalls dieselben URLs für alle Geräte verwendet. Jedoch werden unter jeder URL unterschiedliche HTML- und CSS-Codes gesendet, abhängig davon, ob es sich beim User Agent um einen Desktop oder ein Mobilgerät handelt.
  3. Websites mit separaten URLs: Bei dieser Variante wird neben der Desktop-URL eine separate Subdomain für mobile Anfragen angelegt. Klassische Beispiele für mobile Subdomains sind m.meinewebseite.de oder mobil.meinewebseite.de.

Google-Tool zur Prüfung der Website

Mit folgendem, von Google bereitgestellten Tool kann überprüft werden, ob und wie gut die eigene Website für mobile Endgeräte optimiert ist: https://www.google.com/webmasters/tools/mobile-friendly/

Für welche Umsetzungsart man sich letztendlich auch entscheidet: Wichtig ist, dass man dem Nutzer und Google eine mobile Version seiner Website bereitstellt, um sowohl eine positive Nutzererfahrung zu gewährleisten, als auch seine Google-Rankings zu sichern und somit konkurrenzfähig zu bleiben.

 

 


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