Cindy Krum

In diesem OMReport haben wir Cindy Krum interviewt. Cindy ist die Gründerin und CEO von MobileMoxie, einer Online Marketing-Agentur, die sich auf Mobile SEO spezialisiert hat und lehrt außerdem Mobile Marketing an der Rutgers University. Außerdem ist sie Autorin des Buchs Mobile marketing: Finding your customers no matter where they are und als Konferenz-Referentin in den gesamten USA und weltweit überaus gefragt und geschätzt.

Andre Alpar: Also heute ist OMReport mit Cindy Krum, kannst du dich bitte vorstellen und, was du machst?

Cindy Krum: Sicher. Mein Name ist Cindy Krum, ich bin der CEO einer Firma aus Denver, Colorado, die MobileMoxie heißt, wir machen Mobil-SEO, sowohl Beratung als auch nur Mobil Marketing Strategy Consulting, und ich bin schon länger als das iPhone dabei.

Andre Alpar: Ok. Naja die meisten von uns!

Cindy Krum: Nein!! Ich hab von Mobile SEO schon seit vor dem iPhone gesprochen.

Andre Alpar: Wow! Ok. Also wie hast du es zu deinem Skill Set gemacht, wie kam es, dass du so früh zu dem Thema gekommen bist und was für Jobs hast du vorher gemacht, die dich irgendwie dazu qualifiziert haben für das, was du heute tust?

Cindy Krum: Ich war ein SEO, ein sehr belesener SEO vor allem, und es gibt ein paar Geschichten darüber, wie das alles angefangen hat, und wie die Idee mir in den Kopf kam. Weißt du, an einem Punkt, als ich ein Bewerbungsgespräch hatte, für einen Mobile Marketing Job aber es stellte sich heraus, dass es Mobile Marketing war bei dem man Banner um Autos spannt und ich war enttäuscht. Herauszufinden, dass es nichts mit Handys zu tun hatte.Also Jahre später, hab ich SEO gemacht und habe gerade eine Promotion bekommen. Ich bin höher gegangen, hab mir eine cooles neues Handy gekauft und ich habe eins gesucht und meine Kunden und ich haben un… Und ich wusste nicht warum, also hab ich versucht was zu finden, aber niemand hatte irgendwas über Mobile…

Andre Alpar: Wie in den alten Tagen, es gab einen mobilen Index und sowas?

Cindy Krum: Ja! Mit einem Mobil Index.

Andre Alpar: Also hast du Links aus dem mobilen Index nachgejagt?

Cindy Krum: Ja, hab ich! Erinnerst du dich an die kleinen grünen Telefone? Da waren so kleine grüne Telefone, die in den Ergebnissen auftauchten, wenn es eine Handyfreundliche Seite war oder App freundlich. Also hab ich einfach gesucht, Google hat davon nichts gesagt, also hab ich Mobile Development Blogs gesucht, um zu sehen, worüber die Entwickler schreiben, um dann anzuwenden, was ich über SEO wusste und es den Mobile Developer Blogs zu sagen.

Andre Alpar: Also warst du quasi auf der Agentur Seite?

Cindy Krum: Ja, bei einer Agentur.

Andre Alpar: Ok. Also hast du jemals die Agentur Seite verlassen und zu In-House gewechselt an einer Stelle in der Zeit oder warst du die ganze Zeit auf der Agentur Seite?

Cindy Krum: Ich war bei einer Agentur bis ich gegangen bin, um mein eigenes Ding zu machen. Und vor der Agentur hab ich Websites gebaut also in der Agentur war ich einfach SEO , und davor hab ich einfach wirklich schlechte Frontpage Websites gebastelt.

Andre Alpar: Ok, was sagst du heutzutage, was für einen Standart Vorschlag? Ich meine da gibt es diese drei Guides Optionen, die uns angeboten werden, weil wir ok sind. Was denkst du und welche der Optionen, hast du eine geheime Lieblings-Option gegenüber den anderen und aus welchen Gründen?

Cindy Krum: Also, es kommt wirklich auf die Situation an, wie üblich. Mein geheimer Liebling, der eine den ich empfehlen möchte, kann ich manchmal nicht, ist Dynamic Serving oder Selective Serving, wo der Server erkennt was für ein Device nach der Seite fragt und dann eine völlig andere HTML Version einwilligt, je nach Device. Sie haben eine Mobil-spezifische Seite, vielleicht eine Tablet-spezifische Seite, vielleicht eine Desktop-spezifische Seite, aber es erscheint Alles unter derselben URL, also muss man da nicht soviel machen. Wenn man das einmal gemacht hat, muss man nicht viel SEO-Arbeit leisten, nicht mehr als man üblich für eine Desktop Seite macht.

Andre Alpar: Richtig, es hat also den Vorteil nur eine reagierende URL zu haben, und hat den Vorteil eines alternativen Setups, bei dem man eine sehr schnelle mobile Seite hat.

Cindy Krum: Ja, viel schneller, und angepasster mit der richtigen Knopfgröße, und solche Sachen für das Handy, aber nicht darauf trainiert Alles selbige, dass man auf dem Handy hat zum Desktop schicken müsste, vollzupacken. Das ist der große Nachteil bei Responsive Design, es ist ein Code – basiert auf Medien-Abfragen, und das braucht viel Zeit. Es gab ein paar Studien, die das zeigten, dass hier die Größe und Schnelligkeit einer mobilen Seite ist und hier die Größe und Schnelligkeit einer regulären Desktop Seite, und das Responsive Design ist eher…

Andre Alpar: Eigentlich habe ich mit Matt Cutts gestern darüber gesprochen, und er sagte, glaube ich, oder lass uns sagen, ich sagte, dass ich glaube, dass er Responsive Design bevorzugt, weil es am wenigsten versaut werden kann, was ein furchtbarer Grund ist, um es auszusuchen, auf der einen Seite, aber auf der anderen Seite aus der Meta-Perspektive, weißt du, Unmengen von Seiten, kann ich diesen Vorschlag verstehen.

Cindy Krum: Ich glaube, dass es für Google der einfachste Weg ist es einer breiten Gruppe von Webmastern zu erklären. Und du hast Recht, es ist das Einfachste nicht… für einen großen Teil der Bevölkerung es nicht zu vermasseln. Es heißt nicht, dass es das Beste ist, ich denke, dass Dynamic Serving toll ist und es ist besser als m-dots [mit m.URL.CLTD als separate Subdomain nur für Mobile Versionen]. M-dots sind immer noch gut theoretisch, aber jetzt haben sie dieses Ding gemacht, das sie letzte Woche gemacht haben, den Faulty Reader Act, hast du das gesehen?

Andre Alpar: Nein.

Cindy Krum: Ok, also haben sie angefangen zu Penalties zu verteilen…

Andre Alpar: Wenn man nicht zu einer korrekten entsprechenden Seite umleitet.

Cindy Krum: Ja, und so vor zwei Jahren auf dieser Konferenz…

Andre Alpar: Sie haben es früher angekündigt, aber jetzt haben sie sich ein wenig verändert.

Cindy Krum: Sie haben sich ein wenig verändert. Also vor zwei Jahren auf dieser Konferenz hat Pierre Far den Mobile Crawler und das rel-alternate angekündigt, und er hat ausdrücklich gesagt, dass jede Option des Mobilen Seiten Developments gut ist, wir ziehen eins nicht algorithmisch dem Anderen vor. Aber jetzt, mit dieser Faulty Reader Act Sache, was sie meinen ist, dass man – wenn man m-dots macht – muss man ein eins-zu-eins Verhältnis der Seiten haben. Wenn man eine Desktop Seite hat, muss man eine entsprechende Mobile Seite haben, oder, wenn man eine mobile Seite hat, muss man eine entsprechende Desktop Seite haben. Und das war einer der Vorteile bei m., man musste nicht 100% aufrechterhalten, weil es nicht für jeden sinnvoll ist.

Andre Alpar: Ja, aber meine Interpretation würde, speziell weil sie zeigen, dass diese Faulty Readers Acts jetzt in den SERPs sind, ich würde verstehen, wenn ich ein m-dot aussuche, das das Set-Up wechseln würde nur keinen echten Ersatz in dem Fall geben, bei dem sie keine entsprechende mobile Website haben.

Cindy Krum: Aber es ist nicht nur, naja, ein Ersatz, weil es um fehlgeschlagene Weiterleitungen geht; die dualverwiesenen Tags sind nicht falsch, sondern nur die direkte Weiterleitung. Also…

Andre Alpar: leiten Leute zu einem anderen Content um.

Cindy Krum: Also sagt man, dass sie das machen, wenn Alles, alle mobilen Seiten, oder alle Desktop Seiten, die für ein mobiles Gerät aufgerufen werden, umgeleitet werden zu der mobilen Homepage, statt zu einer dementsprechenden Seite. Also ist es kein rel-alternate oder rel- Code.

Andre Alpar: Da stimme ich total zu, aber man könnte sagen, dass man zum Beispiel zehn Seiten hat, und nur für fünf davon hat man eine entsprechend mobile Seite, also nur für fünf von diesen zehn werde ich sie zu m. schicken und weitere fünf, werde ich bloß als Desktop Version speichern. Das wäre der richtige Weg es damit zu machen, da sie jetzt diese Faulty Readers Sache haben.

Cindy Krum: Ja absolut. Es ist nur nicht…

Andre Alpar: Es ist nicht sehr elegant.

Cindy Krum: Es ist keine elegante Lösung und das Wort “faulty” hat eine klare negative Konnotation und…

Andre Alpar: Es ist nicht wirklich falsch.

Cindy Krum: Es ist ein abwertendes Wort, wenn es eine Geschäftsentscheidung ist, nicht wahr. Sie stellen einen abwertenden Begriff gegen eine geschäftliche Entscheidung, und das ist nicht fair.

Andre Alpar: Und ich glaube speziell ein Firmen-SEO sieht viele Fälle, bei denen es getrennt gehalten wird CMS mit mobil und Desktop und sie haben nicht…

Cindy Krum: Gut ich habe Situationen gesehen, bei denen wir fünf tausend Desktop Seiten haben, aber wir verkaufen nicht per mobil Gerät und wir machen es einfach nicht, also haben wir fünf Desktop Seiten: Und ich meine man kann nicht einfach 1000 Reader hier sagen und 1000 hier und tausend dort, das macht auch keinen Sinn. Also probiert man nur die Desktop Seite manchmal, manchmal gerät man in Situationen in denen man eine Regel nicht missachtet, die andere Regel missachtet. Also was, wenn diese fünftausend Seiten Flash haben, etwas haben, was auf dem Handy nicht funktioniert, oder irgendwas, weil sie dir auch erzählen, blockier se nicht bei Robots, ok wir werden hier eine Regel brechen: welche?

Andre Alpar: Also aus meiner Erfahrung mit a Dynamic Serving ist es für gewöhnlich ziemlich kompliziert es für Unternehmen anzuwenden, das ist sozusagen der schlechte Aufprall bei diesem einen, der eine der dein geheimes Bevorzugtes hatte, es ist das, was ich in der realen Welt am wenigsten sehe.

Cindy Krum: Ja, es ist ein sich immer evolvierendes Entwicklungssystem, es entwickelt sich und verändert sich konstant und hat viele viele Namen. Wir haben es Selective Serving genannt, Daynamic Serving, Adaptive Responsive, Responsive 2.0, RESS, was ein Begriff ist, den ich mag….

Andre Alpar: Wofür steht das?

Cindy Krum: RESS?

Andre Alpar: Hast du deinen Namen eingearbeitet? [lacht] Hast du deinen eigenen Begriff erfunden?

Interview Cindy KrumCindy Krum: Ich hab’s nicht erfunden.

Andre Alpar: Es ist bloß dein lieblings-Begriff dafür.

Cindy Krum: Die Entwickler nannten es so bevor Google miteinbezogen wurde.

Andre Alpar: Ok und wofür steht es?

Cindy Krum: Es ist leicht anders, aber RESS steht für Responsive Design mit Server-Side Components, also hat man ein Responsive Design, dann den Server, statt, dass der Server ein ganz anderes HTML sendet, sendet es verschiedene Elemente.

Andre Alpar: Ok also nur Teile.

Cindy Krum: Ja, also ist es so als ob man einen Image Server oder so etwas benutzt, aber das auch großartig, ich meine, ich glaube RESS ist leichter zu erklären und potentielles statt selektives Serving anzuwenden. Obwohl wer weiß, weißt du. Und ich glaube Google kann nicht hinter Selective Serving geraten, weil es so etwas wie Cloaking ist, oder?

Andre Alpar: Ja aber es ist Device orientiertes Cloaking, also kein Bot-gerichtetes Cloaking, was total ok für sie ist.

Cindy Krum: Sie waren nicht immer eindeutig darüber, dass das völlig ok ist, aber sie haben gesagt, dass…

Andre Alpar: Es ist etwas ungewöhnlich es so explizit zu sagen, oder? Es ist wie ein verstecktes Highlight dachte ich. Es war eher wie ein zweiter Sinnsatz nach dem Hauptsatz.

Cindy Krum: Irgendwie gemurmelt, wie “moment mal ”…

Andre Alpar: Ja, das muss ich aufschreiben, lass mich darüber nachdenken. Nun, das ist interessant zu hören.

Cindy Krum: Als sie über die head-losen Browser gesprochen haben und die head-lose -Technik in der SEO Session benutzt haben, was einem erlaubt etwas zu haben, was essentiell eine Flashsite ist, alles eine URL und es wird nicht mehr mit Flash gemacht und da sie jetzt Java Script und Libraries und sowas benutzen, ein A-Jacks und man ändert URLs nicht, wenn man Sections der Seite ändert oder man bewegt sich auf anderen Content, und sie bauen auch mobile Seiten so, Single Page Design Mobile Sites werden alle im Wesentlichen mit einem Push-Ansatz gemacht, obwohl es nicht immer Push ist, manchmal ist es anderes Code-zeug, aber das ist ein neuer Weg Coding auf diese Weise zu entwickeln: Es ändert sich einfach Alles so schnell…

Andre Alpar: Es scheint als wären wir noch nicht fertig, es ist nicht zuende gestellt, wir haben diese drei Lösungen und Jeder mischt, kombiniert und versucht herauszufinden was was ist. So lange sie solch starke Vorteile und Nachteile nach sich ziehen, scheint es als würden wir nicht am Ende der Reise sein. Also für mich.

Cindy Krum: Nein wir sind nicht am Ende der Reise, aber ich bin nicht sicher, ob da ein Ende ist könnte falsch sein so anzufangen. Ich glaube da ist vielleicht kein Ende. Es wird sich immer verändern und evolvieren. Aber ich glaube, Anzunhemen, dass es einen richtigen Weg gibt es zu tun, oder für Google einen richtigen Weg auszusuchen, das ist nicht fair, und ich meine das ist es, was mir viel Arbeit bringt, zweifelhaftes Vergnügen, weil Leute sagen “Was ist die richtige Art Cindy?”, man kann nicht einfach auf SEO für diese Fragen schauen, das sind Geschäftsentscheidungen, die man beantworten muss und dann auf das SEO schauen. Also ist es sehr kompliziert, aber sehr interessant und spaßig dranzubleiben.

Andre Alpar: Absolut.

Cindy Krum: Hast du eine mobile Seite?

Andre Alpar: Für mein Unternehmen, für die Agentur? Hab ich, sie ist responsive, weil das am einfachsten umzusetzen war.

Cindy Krum: Ja… Aber die nächste Version? Version 2? Selective Serving?

Andre Alpar: Ich kann nichts versprechen, es nicht nur meine Entscheidung, es ist eine Unternehmensentscheidung, muss zusammen getroffen werden!

Cindy Krum: Ja! Ich bin dazu gekommen mit den Entwicklern zu reden, sie an Board holen, man will keine wütenden Entwickler…

Andre Alpar: Manchmal sind da wichtigere Sachen als auf der Agentur Seite, also ist es ok. Alles klar. Also danke nochmal für deine Zeit.

Cindy Krum: Vielen Dank, es war schön dich getroffen zu haben.

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Bisher in dieser Interview-Reihe erschienen:

  1. Simon Heseltine (AOL)
  2. Chris Boggs (SEMPO)
  3. Adam Audette (RKG)
  4. Matt Bailey (SiteLogic)
  5. Bas van den Beld (State of Search)
  6. Jim Boykin (Internet Marketing Ninjas)
  7. Bill Hunt (Back Azimuth Consulting)
  8. Eric Enge (Stone Temple Consulting)
  9. John Shehata (ABC News)
  10. Ekaterina Walter (Branderati)
  11. Ade Oshineye (Google)
  12. Jeff Allen (Hanapin Marketing)
  13. Marty Weintraub (aimClear)
  14. Derrick Wheeler (Microsoft)
  15. Brent Csutoras (Kairay Media)
  16. Kristopher Jones (Internet Marketing Ninjas u.a.)
  17. Matt Cullen (VistaPrint)
  18. Tim Ash (SiteTurner)
  19. Ryan Jones (SapientNitro)
  20. Rhea Drysdale (Outspoken Media)
  21. Aleyda Solis (WooRank)
  22. Rand Fishkin (Moz.com)
  23. Brad Geddes (Certified Knoledge)

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