Mike Blumenthal

Dieses Mal im OMReport: Mike Blumenthal, Spitzname ‚Professor Maps‘, der versierteste Experte im Bereich Local Search in ganz Nord Amerika. Mike ist der Gründer des Local Search Experten-Blogs Understanding Google Maps & Local Search und schreibt als Autor für verschiedene weitere SEO-Magazine, wie etwa Search Engine Land. Als gefragten Speaker sieht man ihn häufig auf nationalen und internationalen Konferenzen.

Andre Alpar: Alles klar. Das heutige Interview ist mit Mike Blumenthal, der heutige Guru, wenn es im Search um Local geht. Kannst du dich bitte vorstellen, Mike?

Mike Blumenthal: Klar, ich heiße Mike Blumenthal.

Andre Alpar: (lacht) Okay, also kannst du mir erzählen wie du zu dem geworden bist, der du bist? Welche Probleme hattest du dabei, dich so ins Thema zu vertiefen, dass du nicht mehr rauskommst?

Mike Blumenthal: Ich bin im Retail aufgewachsen, und 2001 – wir hatten ein Familienunternehmen, das seit 50 Jahren eröffnet war – und 2001 haben wir es wegen Konkurrenzdruck geschlossen. Und daraus hat es mich zu Web Development gezogen. Und ziemlich früh hab ich gemerkt, dass die Probleme eines Retail Establishments und die einer Website sehr gleich waren. Als Google endlich Places und Local rausbrachte und die zwei 2005 verband, hatte ich eine Epiphanie. Ich konnte 9 GelbeSeiten-Kataloge, in die ich in meiner Region vermarkten musste, wegwerfen und ich hab meine ganze Markt Erkundung durch Google gemacht. Ich hab gemerkt, dass jeder in die Richtung ging. Das war 2005. 2006, als Blogging gerade anfing, war ich sehr beschämt über die Idee über mich zu schreiben, aber niemand hat über Local geschrieben, und ich konnte nicht verstehen warum, weil es klar für mich war: Local ist, wo es ist. Wir sind die ganze zeit Local, nicht wahr. Also hat man angefangen mit Matt McGee zu interagieren und Slosky und dann ein wenig mit Dave Mim und Will Scott, und hab angefangen über meine Fragen zu schreiben und gemeinsam sind uns solche Antworten eingefallen. Und das ist meine Geschichte – es ist so, dass noch viele Fragen zu Local gibt – wie funktioniert es? Warum funktioniert es? Wer sollte es benutzen, wer nicht, und die Fragen sind fast unendlich. Es ist eine riesige Karriere-Umstellung für mich, und ich habe mein erstes Local Business für fast 5 Jahre nicht aus meinem Blog bekommen. Ich hab fast jeden Tag 5 Jahre lang geschrieben und einmal hat mich jemand angerufen und gesagt, dass sie mich einstellen wollen. Und ich dachte:‘Woah!‘

Andre Alpar: ‚Was mache ich jetzt?‘

Mike Blumenthal: Stimmt. Also startete ich eine kleine Local SEO Beratung und von da aus, in einer Gemeinschaft mit David Mim und Mary Bowling und den meisten davon haben wir Local You Training Seminare gestartet und wir haben gerade die Local Inform auf den Markt gebracht. Wir können jede Local Frage von 12 oder 15 hellsten Local Leuten beantwortet bekommen. Und für das erste Mal überhaupt hab ich eine Software Plattform über Reviews mit Don Cambell gebaut, genannt „Bekomme 5 Sterne“. Das mache ich gerade. Jetzt hab ich gerade 4 Jobs : Blogging, Consulting, Local U und Get 5 Stars.

Andre Alpar: Du kannst die nicht mehr auseinander ziehen, sie sind so verwoben?

Mike Blumenthal: Naja, ich hoffe sie aufteilen zu können.

Andre Alpar: Oh, tust du? Also auf welche willst du dich konzentrieren?

Mike Blumenthal: Also erst will ich mehr Zeit, damit ich regulärer schreiben kann. Und zweitens hoffe ich, dass Local U und Get 5 Stars mir erlauben ein bisschen weniger Zeit in den Furchen der Beratung zu verbringen, ne? Wenn man ein Single-Ops Mensch ist, ist man der einzige, der das Business steuert und es gibt keinen Anderen, dem man den Job geben kann, und man stellt Alle zufrieden und das braucht viel Zeit. Und so hoffe ich es irgendwie auf der Beratungsseite ein wenig zu kürzen, sodass ich mehr Zeit damit verbringen kann Dinge zu tun, die ich wirklich liebe – Local!

Andre Alpar: Richtig. Also denke ich, dass es ziemlich natürlich war, dass es diese Lücke gab, weil SEO historisch mehr aus der Unternehmens-Ecke der Welt kam, wo Leute ein paar Tausend im Monat für SEO ausgeben konnten und dann die Local Geschäfte, sie sind bestimmt gewillt ein paar hundert im Monat zu bieten. Also in diesem Umfang gab es bestimmt eine begrenzte Anzahl an Dingen, die man machen konnte. Und dann mit veränderten Maps, und dann plötzlich gibt es keine bedeutenden Dinge, die man machen könnte. Und ich glaube, dass der Bereich, in dem du aktiv bist, irgendwie explodiert. Ich meine das Tool, das du baust, ist nicht das einzige. Es ist irgendwie so – es scheint als sei der Markt seit letztem Jahr mit Tools überflutet, die die Reviews managen und die Local Einträge und die verschiedenen Verzeichnisse. Was hälst du von solchen Tool-Explosionen für den Local Bereich?

Mike Blumenthal: Nun, lass mal sehen. Es gibt ein paar Problem Bereiche, die gelöst werden müssen, etwa in Local Map sehen wir nur ein paar Lösungen in den US: Mars Local, Yext, und dann ein neues Produkt aus Milestone, es wird Neptune genannt.

Andre Alpar: – Ich hab noch drei weitere gesehen, die hier oder dort beworben wurden…

Mike Blumenthal: – und noch hat keiner alles davon gecheckt, was man machen muss, um NAP im Ökosystem zu säubern, oder?

Andre Alpar: Kannst du NAP ein wenig für jeden erklären?

Mike Blumenthal: Oh, natürlich. NAP, naja Google, sammelt seine Listings algorithmisch, ne? Sie haben einhundert gesammelt, hundert zwanzig Millionen Unternehmen auf der Welt. Sie kaufen eine Liste der vielen Listen Anbieter, sie kratzen Websites, sie kratzen Adressen zusammen. Und dann sammeln sie Knowledge Graph Einheiten für dieses Local Business und veröffentlichen diese in Local Search. Also wird es alles algorithmisch gemacht. NAP ist der Kleber, es ist Name Adresse Telefonnummer, es ist der Kleber, der das Google Cluster zusammenhält. Und seit sie ihre Daten aus so vielen Orten ziehen, wenn das NAP nicht stimmt, dann verringert sich die Stärke des Listings bei Google oder schlimmer, man könnte mehrere Listings bei Google machen oder man schickt Konsumenten in die falsche Fahrtrichtung bei Google oder ruft die falsche Nummer an von Googles Front Page. Also ist es sehr wichtig, dass man einen beständigen Fußabdruck seines Unternehmens bietet, damit Google das in seine Datenstruktur integriert.

Andre Alpar: Ja, und ich meine, dass es ziemlich verständlich ist, wieso Google irgendwie eine App als Fallback zu Links benutzt, weil lokale Unternehmen oft nicht so viele Links haben. Also müssen sie eine andere Lösung finden, wie man…

Mike Blumenthal: [unterbricht] eine Einheit in der echten Welt ermittelt.

Andre Alpar: Genau. Also haben sie für SEO festgelegt, dass es keinen Sinn ergibt Zitate oder Erwähnungen als Proxy zu suchen für das was als etwas Gutes vorgeschlagen wird. Aber für lokale Geschäfte, ergibt es Sinn, weil man sich nicht auf Links verlassen kann. Es passiert einfach zu wenig im Local Gebiet.

Mike Blumenthal: Stimmt. Und so haben sie eine Anzahl an Proxys für die Bedeutung/Hervorhebung gefunden/gegründet. Offensichtlich gibt es eine Website und Links zu dieser Website und wie du sagtest, gibt es dort Zitate und Erwähnungen in neuen Reports. Es gibt Reviews und ein neues, das ich in Tiefe untersucht habe, ist Driving Directions. Google hat ein sehr interessantes Patent auf die Benutzung von Driving Directions als Proxy für Prominenz. Und wenn man Driving Directions benutzt, das Google nicht nur mitteilt, dass ein Ort durch Driving Directions mehr Besuche bekommt, sondern Google mitteilt wann sie Besuche bekommen, an welchen Tagen in der Woche, welche Stunden am Tag sie Besuch bekommen und sie teilen Google was über das eigene persönliche Verhalten mit. Bist du bereit 5 Meilen zu reisen, bist du in der Lage 50 Meilen zu reisen? Also ist es nicht nur ein tolles Ranking Tool, es ist ein tolles Personalisierungs-Tool und Google hat Whitepapers geschrieben mit der Andeutung, dass sie Driving Directions mit Reviews als Prominenz-Faktor beliebig kombinieren können.

Andre Alpar: Wow. Also das ist eine ziemliche Ähnlichkeit zu einigen fortgeschrittenen SEOs, was sie denken, dass Traffic als Proxy zu analysieren irrelevant für reguläres SEO ist. Das würde das Reale-Welt Pendant sein.

Mike Blumenthal: Ja, absolut.

Andre Alpar: Also denkst du, dass für ein lokales Unternehmen es Sinn ergeben würde, ihren Kunden zu sagen „Bitte, wenn ihr zu mir kommt, benutzt euer Google Navigationssystem und gebt meine Adresse ein.“ Würdest du schon so weit gehen? Oder meinst du es ist etwas, wonach wir noch Ausschau halten müssen?

Mike Blumenthal: Ich denke ich würde es aus der Perspektive sehen wie man am besten dem Kunden hilft einen zu finden, und was ich meinen Kunden momentan vorschlage ist, dass mit lokalen Geschäften, die viel Fußgängerverkehr haben, dass sie ein großes Call-to-action auf ihre Seite machen, direkt neben ihre Telefonnummer: Driving Directions. Und wenn man das in ein Responsive Design bringt, bewegt sich dieser Call-to-action direkt nach ganz oben und es ist eines der ersten Dinge, und man macht LX Tracking drauf, sodass kleine Geschäfte sehen, wie oft Leute durch ihre Website gekommen sind und nach Driving Directions gesucht haben. Was für einen besseren Kunden könnte sich das Geschäft wünschen als jemanden, der an ihre Tür fahren will? Das ist also auch ein tolles Conversion Ziel.

Andre Alpar: Also vielleicht jetzt, da Google in Uber investiert hat, Uber bewegt sich in diese Richtung…

Mike Blumenthal: Alles ist ein Data Point für Google.

Andre Alpar: Ich hab mich gerade gefragt, wenn du an Local Businesses denkst, gibt es manchmal mehr als ein Geschäft, ich meine, im selben Gebäude. Man sieht Driving Directions zu einer bestimmten Adresse. Man weiß nicht welches der Geschäfte als Ziel gesetzt war. Nur, wenn du die Anzeige der Karte hast. Also, meinst du, dass das schlau wäre, ist es eine große Sache wohin zu ziehen, wo viele Leute hinfahren, also einen Shop in einer Einkaufsgegend zu haben, in die viele Leute kommen?

Mike Blumenthal: [lacht] Naja, offensichtlich ‘location, location, location’ richtig? Ich glaube nicht, dass ich die Umgebung ändern würde, um Google Maps zu manipulieren, aber ich hab Unternehmen vorgeschlagen, die in den Vororten waren und wirklich Geschäfte in der Stadt machen wollten, dass die Realität von Google Local besagt, dass sie wahrscheinlich ein Büro in der Stadt eröffnen müssen. Ich meine, wenn sie in dieser Anordnung wirklich präsent sein wollen, die jetzt sehr sehr visuell und dominant in den SERPS sind und alle long-tail organisch wurde von der Seite abgeschoben. Auf dieser Local Front Page gibt es Pins für Lokale Geschäfte, es gibt ein paar Local Websites – wirklich lokale Websites – und es gibt dort ein paar starke Adressenverzeichnisse, richtig? Das long-tail Local Zeug wurde ganz schön runtergezogen.

Andre Alpar: Speziell die Portaldienste, ich glaube sie veröffentlichen drastisch.

Mike Blumenthal: Insbesondere die Zweitrangigen wie Yelp. Yelp macht einen guten SEO-Job. Und etwas von den YP (Yellow Pages) Sachen. David, Mim und Darren haben eine große Studie gemacht, die feststellt welche Verzeichnisse die bekanntesten in welchen Industrien sind. Was man in unterschiedlichen Märkten sieht, dass verschiedene Verzeichnisse einen guten Job gemacht haben dafür, dass sie so vertikal sind in diesem Markt. Also zum Beispiel in vielen Staaten in den USA gibt es eine vernünftige Regelung von lokalen Geschäften. In Texas gibt es das nicht, richtig? Weil das der Staat ist, der den Kriminellen zum Tode verurteilt. Es ist dort immer noch der Wilde Westen.

Andre Alpar: [lacht] Du weißt, dass das in Europa gesehen wird und das ist das Klischee.

Mike Blumenthal: Naja es ist Klischee, aber ich denke sie können daran Spaß haben. Texas ist der Wilde Westen. Ist das nicht richtig? Und das ist eine Metapher, die politische Wahrheit enthält, das ist es, was ich sage. Und so sind lokale Geschäfte dort nicht sehr reguliert. Zum Beispiel ein Dachdecker kann sich in einen Markt bewegen nach dem er einen anderen Markt abgezogen hat. Und seitdem es keine Lizenz gibt, kann er dann in jeden Markt gehen und Leute betrügen. Das ist ein Beispiel von fehlender Regierungsregulation. Also tritt in diese Lücke das bessere Business Büro und wird zum prominenten lokalen Verzeichnis in der Region, um das Bedürfnis sicherzustellen, dass das Business seriös und anständig ist und sie haben gute Arbeit leistet, den Wert in die SEPRs zu projektieren als ein hoch-ranking Verzeichnis in diesem lokalen Markt. Aber national, leisten sie nicht so eine gute Arbeit im Gegensatz zu, sagen wir, Yelp!, die unglaubliche Arbeit leisten, sich selbst herausfordern und übertreffen, was viele Ergebnisse angeht.

Andre Alpar: Also ich glaube zwei andere Dinge kommen mir in den Kopf, über die ich gern deine Meinung wüsste und ich bin sicher andere stimmen mir zu. Eins ist: Örtliche Geschäfte brauchen wirklich ihre eigene Website? Oder sollten sie wahrscheinlich ihren eigenen Google+ Local Account haben und das einfach geradeheraus veröffentlichen aus jeder Richtung? Also das ist der eine Gedanke und der andere ist – wahrscheinlich, weil es dazu eine gemischte Antwort gibt – ich glaube Google hat den Service gekauft, der sich spezialisiert hat auf Websitenerstellung für Restaurants? Ich hab den Namen vergessen. Was sind deine Gedanken darüber? Wird Google irgendwie die Site-bauende Maschine für lokale Unternehmen werden und sie sollten nicht mehr ihre eigenen Seiten machen und sie sollten es einfach auf Google+ stellen und das ist alles?

Mike Blumenthal: Lass mich mit dem ersten anfangen, welches ist, ob kleine Geschäfte eine Website haben sollten. Google hält Ausschau nach Proxys für Prominenz. Und im Fall von Local, ist das primäre Proxy für Prominenz – Google nennt es seine Balance, seine Genehmigungsseite – eine Website. Richtig, also das ist Thema eins. Ein Befugnis-Dokument generieren in Googles Augen kann das nicht Google+ sein, es muss eine Website sein. Das ist Thema eins. Thema zwei ist, dass der Algorithmus ‚tri-modal‘ geworden ist. Das sind im Grunde drei Ranking-Kriterien, die sie in einfache Ranking Schemata bekommen. Also sind alle Local Searches zweideutig. Willst du das, was bekannter ist? Oder willst du den, der am nächsten ist? Oder das, was näher dran ist? Das ist Thema eins. Willst du das, was die höchste Webprominenz hat? Also gibt es eine Zweideutigkeit in einer Umfrage für ‚Pizza Seattle‘, normalerweise. Willst du das nächste oder das Beste? Also sagt Google, dass wir zwei Wege haben, um Bekanntheit zu bestimmen und einen Weg die Lage zu bestimmen, richtig? Also. Wenn man ein PAC Ergebnis sieht, mischen sie in den ersten zwei oder drei, die normalerweise web-prominente Ergebnisse sind und drei von sieben sind Orts-prominent, d.h. viele Zitate in den Neuigkeiten ohne gute Websites oder sie sind sehr nah, okay, weil Google es nicht weiß. Also eine Website ist heutzutage sehr wichtig in den höchsten Levels der Local SERPs zu ranken. Also nicht so wichtig wie ein Ort für Google, um Autorität zu übertragen, als ein Proxy für die Einheit, die das Unternehmen ist, aber es ist wichtig, weil es den Local Algorithmus direkt beeinflusst. Und was war deine zweite Frage?

Andre Alpar: Meine zweite Frage war darüber welche Firma Google erworben hat, als Restaurant Besitzer kann man seine eigene Website bauen durch diesen Service und das würde das mit Google+ verbinden und das würde scheinbar nahtlos 100% Google-abhängig sein und man kann wahrscheinlich buchen oder Mahlzeiten darüber bestellen.

Interview Mike BlumenthalMike Blumenthal: Ja, es bietet tatsächlich eine Aktionsplattform an, über Web Entwicklung.

Andre Alpar: Also war es irgendwie beides.

Mike Blumenthal: Google macht viel… sie haben Geld zu verbrennen. Und sie machen viele Tests… Sie erwerben viel Talent. Die Leute dieser Organisation sind anscheinend sehr, sehr gut, also hat Google ein paar wirklich großartige Programmer erworben, die sehr erfolgreich dabei waren ein Produkt zu entwickeln.

Andre Alpar: Es ist eigentlich ein Seattle-basiertes Unternehmen. Da wir in Seattle sind, hab ich ein Bild gesehen, dass sie hier irgendwo niedergelassen sind.

Mike Blumenthal: Ja. Und von einer langfristigen Perspektive von Google muss man verstehen, dass sie die Welt als ihre Auster sehen und sie sehen jede digitale Transaktion als ihr Ziel an und so kann man nicht unterschätzen, was sie machen werden. Ob sie Gebäude Websites machen weißt du, über Restaurants hinaus oder mit Restaurants, wissen wir nicht. Mit Sicherheit ist der Grund wieso sie das nicht in der Vergangenheit gemacht haben, ist, dass es sie zu sehr in Konflikt mit dem Rest der Industrie gebracht hat. Sie sind jetzt stark genug, sie könnten es machen. Aber es gibt zu viele andere Spiele, richtig? Und wenn Google ein Produkt auf den Markt bringt, muss es beide Maßstäbe weltweit festlegen und ergiebig sein auf einem weltweiten Maßstab, und sie haben Couponing letzte Woche fallen lassen. Sie haben es einfach gestoppt nachdem sie zwei große couponing Firmen gekauft haben, die ein unglaubliches Produkt hatten. Statt zu versuchen es ins lokale Business Center zu tun oder ins neue Dashboard, das heute rausgekommen ist. Sie haben versucht es nach Ausmaß zu verkaufen und es war nicht erfolgreich – boom, weg. Also weiß man nie bei ihnen. Ich meine, sie versuchen es bis sie es richtig machen. Das ist eine Sache. Sie sind scharfe Konkurrenten, das ist das andere. Und sie haben ein Regelbuch: Wenn sie sich existenziell herausgefordert fühlen, machen sie alles, um diese existenzielle Herausforderung zu stoppen.

Andre Alpar: Das ist eine ziemlich dunkle Meinung für eine US-Person. Normalerweise sind die US-Meinungen, die ich bekomme, politischer, ich weiß nicht, milder würde ich sagen. Das ist irgendwie eine dunkle Sicht – du könntest mit dieser Ansicht nach Europa kommen! Vielleicht Deutschland! Ich mache nur Witze.

Mike Blumenthal: Es ist eine Anstrengung in der Realität der ökonomischen Situation Klarheit zu erlangen, die dazu neigt im Kapitalismus zu existieren und im Kapitalismus, , Technologie Firmen erreichen Oligopole sehr schnell, und sie können ihren Oligopol genauso schnell verlieren. Ich glaube, dass neoklassische Ökonomen diese Verhaltensweisen nicht sehr gut erklären. Sie können nicht mal erklären wie Monopole ablaufen. Und so schaue ich darauf eher von einer keynesianischen oder vielleicht sogar marxistischen Perspektive – sie verstehen, dass Firmen entweder groß werden oder sterben, oder? Sie bauen das in ihr Model und nachdem man Google Credit dafür gibt ein großer Kapitalist gewesen zu sein. Ich kann Google nicht böse nennen, weil Bing es genauso schnell machen würde, wenn sie könnten. Und alle anderen Kapitalisten haben sich über sie verbunden und haben eine Art Anti-Vertrauen Einschränkung bei ihnen. Nun, was mit Google passieren wird, ist vielleicht dasselbe. Aber die Europäische Union, wie die Amerikaner, wie die Federal Trade Comission – sie sind nicht besorgt über mich und dich als Konsumenten. Sie sind besorgt über den Einfluss von Google auf andere große Firmen. Also nur, wenn andere große Firmen, wirklich große Firmen, zusammenkommen und versuchen Google in einer Anti-Monopolen Situation einzuschränken, werden sie Erfolg haben? Das ist nicht grausam, das ist einfach… das ist die Welt in der wir leben- Es ist eine kalte, harte Welt. Kapitalismus ist beschissen. Es schert sich nicht um Leute, es schert sich um eine Sache: Profit. Ist das die Welt in der ich mir aussuchen würde zu leben? Nein. Aber das ist die Welt, in der ich lebe. Google hat heute MyBusiness auf den Markt gebracht. MyBusiness ist eine Integration von GooglePlaces mit Google+ im Kontext einer neuen kleinen Unternehmens Marke, die MyBusiness genannt wird. Also für das erste Mal in einer Anzahl von Jahren, hat Google eine vorwärts gerichtete Marke, die sie zu einem kleinen Unternehmen bringen und sagen können: ‚Willst du mit Google interagieren? Mach das mit MyBusiness.‘ Also außer eine Marke, ist es ein Portal für alle Klein Business bezogene Produkte. Firmen können dorthin und ihre Basic Local Business Daten eingeben, sie können dorthin, um ihre sozialen Postings zu machen, sie können ihre Fotos hinzufügen, aber sie können auch ihre Einbindungs-Analysen im Social Media sehen und sie können ihre gängigen Analytics sehen.

Andre Alpar: Ich hab das verpasst, während ich bei Sessions bei der Konferenz mitgemacht hab.

Mike Blumenthal: Du warst in der falschen Session!

Andre Alpar: Tut mir so leid, ich mache mir nächstes Mal eine Notiz.

Mike Blumenthal: Also ist es nicht nur eine Marke und ein Portal, es ist eine Plattform, auf der sie nicht in der Lage sein werden ganz schnell neue lokale kleine Unternehmens-Produkte zu entwickeln und es auf eine modulare Weise zu veröffentlichen, oder? Rein und raus. Und sie haben das gleichzeitig am Desktop, Android und iPhone veröffentlicht.

Andre Alpar: Wow.

Mike Blumenthal: Denk an die Ressourcen, die sie da rein gesteckt haben, um Produkte von Google Analytics, Google+, Google Places in ein einziges vereinigtes Interface mit einem push out in den Markt Platz mit einer Marke und allen diesen Dingen. Das ist ein großer Schritt. Und so für mich, hat Google den Fehdehhandschuh in Local geworfen. Weißt du, sie haben die letzten zwei Jahre – zwei und ein halbes Jahr – damit verbracht das Durcheinander, das sie in Local kreiert haben, wieder zu reparieren. Weil als Local anfing…

Andre Alpar: – Das ist es, was ich eigentlich machen wollte, ich wollte fragen: Local ist voll von Spam. Ich glaube, verglichen mit einfachem SEO. Ja, in den dunklen Seiten des Webs gibt es immer Spam-zeug, aber ich denke, dass die durchschnittliche Search-Resultat Qualtität in Local zumindest in Europa ist es furchtbar. Ich bin nicht sicher, vielleicht in den Staaten ist alles besser, weil die Daten besser sind und strukturierter und durchdachter. Aber weißt du, da gibt es keine vergleichbaren Bemühungen, um die Qualität in Google Local zu verringern. Ergibt das Sinn für dich? Oder hört es sich bloß nach einer komischen Perspektive von Übersee an?
Mike Blumenthal: Es ist eine oberflächliche Perspektive. Eines der Dinge mit Spam ist, das es demonstriert, das Local hier ist. Es zeigt, dass es daran riesiges Ökonomisches Interesse und Wertschätzung gibt.

Andre Alpar: Absolut.

Mike Blumenthal: Also das bedeutet, dass Local als signifikanter Marketing-Kanal angekommen ist. Google hat viel investiert, aber da sind ganze neue Herausforderungen und ganze neue Technologien, die sie entwickeln müssen. Aber sie haben ziemlich entwickelten Spam Nachweis direkt aus dem Punkt des Nachweises heraus. Und es gibt zahlreiche Filter, die sie in Place tun also während ein Listing es auf Google Maps schafft, ziemlich oft ist Spam auf Seite zwei von Google Maps vergraben, wo es niemand sieht, es schafft es niemals auf die Front Page von Google. Es ist schwierig genau zu wissen wieviel Spam es dort gibt, aber ich weiß, dass sie gute Arbeit geleistet haben sicherzustellen, dass sie wissen, dass in der Zeit diese Geschäfts-Einheit oder Listing es durch diese zahlreichen Filter schafft, um es auf die Front Page zu schaffen, normalerweise sind auf der Front Page diese 7 Resultate ziemlich gut. Jetzt nochmal, in Maps gibt es Spam, aber man muss danach suchen. Kein User sucht danach. Google sieht das aus einer Big Data Perspektive. Wenn der User es nicht sieht, stört es niemanden. Du [Andre] als SEO , ich als ein Local-Geek, wir suchen nach dem Mist und ja, es ist da. Aber die Frage ist, wie sieht die End-Verbraucher Erfahrung aus? Das auf ihren iPhones sitzt und sagt ‚Zeig mir das lokale Restaurant.‘ und es ist nicht dort. Und dann, mit Restaurants, ist es oft sauber, weil es da viel user-generated Content gibt, da sind viele gute Signale. In manchen Verticals wie Locksmiths und Umzugsfirmen gibt es mehr Spam und Google hat ein gerechtes Bisschen Research gebraucht, um diese Leute zu bekämpfen. Aber weißt du, diese sind welche von den klügsten Leuten der Welt. Sie sind Gegner von Google, auch einige der klügsten Leute der Welt. Es ist ein interessanter Kampf. Ehm, ich würde sagen, dass in den schlimmsten Kategorien in den US, die vorderen 7 Listings, 85% bis 90% sind akkurat. In den schlechtesten Kategorien! In den besseren Kategorien, wie Restaurants oder Hotels, sind sie virtuell 100%. Da gibt es kein Spam.

Andre Alpar: Nun, das ist großartig. ich verstehe deinen Punkt, sagen wir die polarisierte Auffassung von Spam bei Local.

Mike Blumenthal: ja ich hab’s gecheckt. Es ist da und es ist wahr, aber es ist eines der Wege, auf die Google damit umgeht. Es ist nicht sichtbar.

Andre Alpar: Ja, es ist da aber nicht vorne.

Mike Blumenthal: Ja ich meine, wen interessiert’s? Wie viele Leute kommen in ein Geschäft, das auf der zweiten oder dritten Seite bei Google Maps ist? Es ist unsignifikant.

Andre Alpar: Alles klar, gut, vielen Dank für deine Zeit, Mike.

Mike Blumenthal: Ja! Danke.

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Bisher in dieser Interview-Reihe erschienen:

  1. Jim Boykin (Internet Marketing Ninjas)
  2. Bill Hunt (Back Azimuth Consulting)
  3. Eric Enge (Stone Temple Consulting)
  4. John Shehata (ABC News)
  5. Ekaterina Walter (Branderati)
  6. Ade Oshineye (Google)
  7. Jeff Allen (Hanapin Marketing)
  8. Marty Weintraub (aimClear)
  9. Derrick Wheeler (Microsoft)
  10. Brent Csutoras (Kairay Media)
  11. Kristopher Jones (Internet Marketing Ninjas u.a.)
  12. Matt Cullen (VistaPrint)
  13. Tim Ash (SiteTurner)
  14. Ryan Jones (SapientNitro)
  15. Rhea Drysdale (Outspoken Media)
  16. Aleyda Solis (WooRank)
  17. Rand Fishkin (Moz.com)
  18. Brad Geddes (Certified Knoledge)
  19. Cindy Krum (MobileMoxie)

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