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Auch im Bereich Online Reputation Managenemt wollen wir nicht nur konkrete praktische Tipps und Beiträge schreiben (siehe z.B. hier für Arbeitgeberbewertungen oder Verkäuferbewertungen), sondern auch helfen, die theoretische Basis des Handelns auf ein besseres und strukturiertes Niveau zu holen. Heute wollen wir auch dieses Unterfangen erstmals angehen.

„Ziele“ von Online Reputation Management

Wir starten mit der Frage nach dem „Wer“ und differenzieren nach den Zielobjekten des ORM. Wir unterscheiden dabei in drei Arten von Entitäten: Einzelpersonen, Unternehmen und Domains.

In diesem Blogpost fokussieren wir uns erst einmal auf die Einzelpersonen. Mehr auf einmal wäre zu viel des Guten. Man wird hoffentlich Stück für Stück erkennen und entdecken, dass ORM ein hoch komplexes und faszinieredes Aufgabenfeld ist.

Online Reputation Management für Einzelpersonen

Wenn wir über das Reputationsmanagement für einzelne Menschen nachdenken, unterscheiden wir zum einen drei unterschiedliche Arten von Menschen und dann komplementär dazu drei unterschiedliche Aspekte, zu denen man Reputation Management im Internet unternehmen kann.

Zu unterscheidende Einzelpersonen bezüglich der ORM Herausforderungen

  1. Privatpersonen
  2. Lehrende Personen – Also Lehrer und Professoren
  3. Öffentliche Personen – Also von Celebrities, Politikern, Sportler bis hin zu Geschäftsleuten

Aspekte von Reputation Management für Einzelpersonen

  1. Arbeitnehmer – Wie nimmt man die Person bei einer Suche im Internet als potentiellen Arbeitnehmer wahr?
  2. Geschäftsparnter – Wie nimmt man die Person bei einer Suche im Internet als potentiellen Geschäftspartner wahr?
  3. Rufschädigung – Man denke an Bettina Wulff und die uneleganten Google Suggests oder Tageszeitungen, die über die mögliche sexuelle Orientierung von Fussballspielern berichten.

Beim drüberschauen über die Typen von Einzelpersonen, die hinsichtlich ihrer Reputation im Internet betrachtet werden können, und den Aspekten wird schnell klar, dass nicht jeder Aspekt für jeden wichtig ist. Um unsere Einschätzung zu explizieren, haben wir ein einfaches Schema gewählt, mit dem wir im Folgenden arbeiten wollen. Ein leerer / weißer Kreis bedeutet, dass der Aspekt bei der Art Person gar nicht wichtig ist und ein voller / schwarzer Kreis, dass das bei der Art Person ein sehr wichtiger Aspekt ist.

Die folgende Grafik fasst unsere Einschätzung zusammen, die unter der Grafik auch noch mal in prosa erklärt wird.

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Unserer Erfahrung nach müssen Privatpersonen im Bezug auf die Online Reputation vor allem im Blick behalten, wie sie als Arbeitnehmer wahrgenommen werden. Gerade Freiberufler müssen aber auch sicherstellen, dass sie als potentieller Geschäftspartner gut wahrgenommen werden. Rufschädigung ist bei Privatpersonen eher selten.

Bei Lehrern und Professoren muss nur darauf geachtet werden, wie sie als Arbeitnehmer wahrgenommen werden. Dies im Gegensatz zu Privatpersonen jedoch eingeschränkter, da die meisten lehrenden Personen Beamte sind. Bei Lehrern und Professoren kann auch Rufschädigung ein Problem werden, da sich Schüler und Studenten ggf. unfair für schlechte Noten „revanchieren“. Die Wahrnehmung als Geschäftspartner ist bei lehrenden Personen von keiner Bedeutung.

Personen des öffentlichen Lebens haben am Häufigsten Probleme mit Rufschädigung im Internet. Siehe auch die obigen Beispiele. In manchen Fällen ist die Internet Reputation sicherlich auch für die Wahrnehmung als Geschäftspartner oder Arbeitgeber wichtig.

Feedback?!

Was haltet ihr von unserer Einschätzung / Herangehensweise? Muss man noch weitere Aspekte unterscheiden? Muss man in mehr Personengruppen differenzieren, weil diese andere ORM Herausforderungen haben?


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Kommentare (1)

  1. Pingback: 2013-02-07 Online Reputation Management, SEO Guide to Crawling

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