Am Freitagabend, den 06.10.2017, war es endlich so weit: Pew Pew, Peng Peng – so stellten wir uns das Lasertaggen im Laserstar Berlin vor. Das Teamevent sollte pünktlich um 18 Uhr starten, sodass sich die meisten von uns zeitig mit der U-Bahn auf den Weg machten.
 
Nachdem wir unsere Taschen und Jacken in den bedeutungsvoll mit „Dschingis Khan“ oder „Arthas“ beschrifteten Spinden abgelegt hatten, sammelten wir uns erwartungsvoll vor der 1.300 qm großen Spielhalle und hörten gespannt unserem Supervisor zu. Spätestens, als wir in die bunt leuchtenden Westen schlüpften und unsere Laserwaffe in die Hände gedrückt bekamen, beschleunigte sich der Puls.
 

In zwei bunt zusammengewürfelten Gruppen hieß es in der ersten Runde dann: Blau gegen Rot. Um es taktisch etwas geordneter anzugehen, durfte sich die erste Gruppe zunächst in der nebeligen, dunklen Halle verstecken. Hinter Schutzwällen, Wänden und Brücken gingen wir in Deckung und warteten auf unsere Gegner. Es dauerte nicht lange, bis die ersten feindlichen Laserstrahlen die Luft durchschnitten und jeder mehr oder weniger katzengleich von Hindernis zu Hindernis sprang, um nicht „erschossen“ zu werden. Wen es dann doch erwischt hatte – und das passierte gefühlt alle paar Sekunden – der war für 6 Sekunden vom Spiel ausgeschlossen und konnte sich in der Zeit eine neue Taktik zurechtlegen, um den anderen zu zeigen, wo der Laser-Hammer hängt. Zu stimmungsvollen Liedern wie „Feuer Frei“ von Rammstein, Klassikern wie „Footlose“ oder dem „Hampsterdance“-Song liefen – ja, wir sollten nicht laufen, trotzdem ist fast niemand langsam gegangen – wir dann in der Halle auf und ab, bis die 12 Minuten Spielzeit vorbei waren.
 
Anschließend ging es raus zu den Bildschirmen, um den Spielstand zu checken. Nach anfänglicher Verwunderung über die ausgefallenen Namen, die uns dort entgegen leuchteten, stellten wir schnell fest, dass jede Weste einen eigenen Namen trug. So waren wir in die Rollen von „Kiss Ass“, „Franzhose“, „Xena“ oder „Barbie“ geschlüpft, um nur einige kuriose Namen zu nennen. Dank rotierender Westen wusste so zumindest niemand, wer beim Spielen das Zielen vergessen hatte.
 

So ging es Runde für Runde durch die insgesamt vier Spiele, die wir in verschiedenen Ausführungen wie Colour Conquest – der Lasertag-Variante von Völkerball – oder vier Gruppen gegeneinander spielten.
Um bei all den schweißtreibenden Spielen bei Kräften zu bleiben, hieß es nach Spiel 2: große Pause, Pizza fassen! Mit Pizza in der einen und Bier (oder natürlich auch nicht-alkoholischen Getränken) in der anderen Hand machten wir es uns in der Chill-Area des Laserstars gemütlich und konnten ein wenig runterkühlen. Denn niemand hatte damit gerechnet, dass wir derart ins Schwitzen geraten würden.
 

Nachdem die letzte Runde gespielt worden war, saßen wir noch gemütlich beisammen und ließen den Abend mit einem (weiteren) Feierabendbier ausklingen. Zusammengefasst war das Teamevent also sowohl für Lasertag-Erfahrene als auch absolute Neulinge ein voller Erfolg – auch wenn der eine oder andere an den folgenden Tagen den Preis in Form von ausgeprägtem Muskelkater zahlen musste. Wir freuen uns schon auf das nächste Teamevent und hätten sicherlich nichts dagegen, wenn es auch da wieder hieße: Tagger in die Hand und Laser frei!
 


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