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Das Barcamp zu SEA, PPC, SEM, AdWords & Co. fand in diesem Jahr zum ersten Mal statt. Im Jenaer Hotel Esplanade kamen am 24.04.2013 für das SEAcamp ungefähr 150 Teilnehmer zusammen, um sich über diese Themen auszutauschen und voneinander zu lernen. Das Publikum war bunt gemischt: Agenturen, Unternehmen, Freiberufler – vom Einsteiger bis zum Experten.. Das Vergnügen blieb groß, denn das SEAcamp hielt, was es versprach: die Fokussierung auf das Thema SEA mit einem entsprechend interessiertem Publikum und anregenden Diskussionen.

Nach einem Frühstück zur Stärkung ging es direkt in die Sessionplanung. Für das Camp standen uns drei Konferenzräume zur Verfügung, bei insgesamt acht Tracks war damit Raum für 24 Sessions, die durch eine spontane Einreichung noch auf 25 anstiegen. Dabei fiel die Wahl für eine Session nicht immer leicht, da im Gegensatz zu weiter aufgestellten Marketing-Konferenzen die meisten der Themen ansprechend klangen. Die Sessions selbst bewegten sich von frontalen Vorträgen bis zu geführten Diskussionen. Abgedeckt wurden aktuelle Entwicklungen im SEA wie Product Listing Ads und Enhanced Campaigns ebenso wie Tipps und Tricks für das „SEA Handwerk“ für die tägliche Arbeit. Auch exotischere Themen waren dabei, wie ein Blick über Googles Tellerrand hinaus auf die Internationalisierung mit Baidu und Yandex.

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Da Barcamps wesentlich von der Beteiligung ihrer Teilnehmer leben, hatte Jennifer im Vorfeld eine Session zum Thema Product Listing Ads (PLAs) eingereicht. Hier konnte sie gleich zum Camp-Beginn vorstellen, was PLAs sind, wie man sie erstellt und letztlich ein paar Tipps zur Optimierung von Anzeige und Feed geben.

Eine Zusammenfassung folgt in den nächsten Tagen auch hier im AKM3 Blog.

Kai de Wals beschrieb in seiner Session zur Internationalisierung mit AdWords sowohl Rahmenbedingungen als auch konkrete Vorgehensweisen für das Aufsetzen von internationalen Accounts. Dabei legte er besonders den Fokus auf den Google Global Advertiser und wie sich Prozesse damit vereinfachen lassen. Trotz aller Automatisierungen ist es wichtig, auch Muttersprachler im Team zu haben. Denn Google kann zwar übersetzen – doch nicht jedes Mal gut und passend.

Handwerklich wurde es im Beitrag vom Thomas Grübel, der in seiner Session vorstellte, was SEAs von SEOs lernen können. Dabei zeigte er direkt in seiner Session einige SEO Tools und Kniffe, die uns SEAs effektiver arbeiten lässt. Wie das Auslesen von Website-Daten mittels Crawlern und das Arbeiten mit Scrapern für relevante Websitedaten, die anschließend mit Excel in Handumdrehen in SEA-taugliche Formate gebracht werden oder für die Kampagnenplanung genutzt werden können.

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Ein großes Thema waren auch die erweiterten Kampagnen, sowohl in der offenen Diskussion mit Benjamin Krauss als auch im Vortrag von Marc Hoeft, der den Status Quo, Optionen und Workarounds für den neuen Kampagnentyp vorstellte.

Insgesamt hat sich gezeigt, dass die Zusammenführung der drei Geräteoptionen Mobile, Tablet und Desktop in das eine Format der erweiterten Kampagnen auch auf Skepsis stößt. Zwar legt Google mit der Einführung des neuen Kampagnentyps nun viel mehr den Fokus auf den Kontext der Suchanfragen, die vor allem durch Zeit und Ort bestimmt sind. Doch die einfache Aussteuerung der CPCs nach Geräten ist bei Such-Anzeigen damit nicht mehr möglich, nur eine Anpassung der Gebote für Mobilgeräte – seit neustem auch auf Ebene der Anzeigengruppen. Lösungen für die Geräteaussteuerung bieten Workarounds, die jedoch wesentlich komplexer sind. Bei den Enhanced Campaigns bleibt auch noch abzuwarten, welche neuen Optionen Google hinzufügt. So spielt das Unternehmen PLAs, deren Kampagnentyp erweitert ist, auch auf Smartphones aus.

Mögliche Anwendungsfälle für AdWords Scripts stellte Olaf Kopp in seiner Session vor. Zu diesen gehört das Monitoren des Qualitätsfaktors, das automatische Erstellen von Reportings oder das Auslesen von fehlerhaften Landingpages. In der Diskussion kam auch der Vorschlag, Scripte zur Fehlerbehebung zu verwenden, wie um auffällige Gebotspreiserhöhungen (50 Euro anstatt 50 Cent) oder nicht mögliche Keyword-Matches wie +“keyword“ festzustellen.

In seiner Session zu Baidu und Yandex berichtete Ralf Seidel sehr anschaulich von den Erfahrungen, die er bei der Anzeigenschaltung in Russland und China mit den beiden Suchmaschinen gesammelt habt. Interessant war hier vor allem, wie unterschiedlich die beiden Suchmaschinen arbeiten, welche Vergütungsmodelle sie wählen – und dass es sich trotz guter Account-Betreuer in Russland und China doch auch lohnt, Muttersprachler für den ersten Kontakt und später auch zur Kontrolle einzubeziehen.

Ansonsten waren die Themen breit aufgestellt: Von der Betrachtung des Qualitätsfaktors, über den Aufbau und die Verfeinerung von Kampagnen und Anzeigen, Trackingoptionen, Performance Abrechnungen für Agenturen – bis hin zu einem Einblick in das Konto von Ernstings Family. Zum Schluss gab es eine Feedbackrunde, die sich allerdings mit einer Session leicht überschnitt.

Ein Lob an die Organisatoren: Jena bot einen schönen Rahmen, alles sehr zentral. Die Veranstaltung lief reibungslos, das Hotel war gut und die Verpflegung ausgewogen. Ab 18.30 Uhr bot das SEAcamp im lockeren Rahmen Chancen zum weiteren Kennenlernen, zur Vertiefung der Session-Themen und zum Erfahrungsaustausch.
Das SEAcamp hat damit einen super Start hingelegt. Wir sind schon gespannt auf das nächste Mal!


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Kommentare (11)

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