„Karlsruhe ist eine Fächerstadt“ – so lautete das Mantra unserer Stadtführerin, die dem frisch aus Berlin angereisten Redaktionsteam des „1&1 Digital Guides“ die zahlreichen Sehenswürdigkeiten der badischen Metropole präsentierte. Den Beinamen „Fächerstadt“ trägt Karlsruhe deswegen, weil die großen Alleen der Stadt wie die Strahlen eines Fächers angeordnet sind, dessen Zentrum das barocke Karlsruher Schloss bildet. Doch statt zu diesem architektonischen Mittelpunkt Karlsruhes zog es uns zunächst zu einem deutlich moderneren Zentrum: dem 1&1-Rechenzentrum.
 
Im Mai 2016 ging der 1&1 Digital Guide online. Und bereits seit Projektbeginn erstellt unser Redaktionsteam die Artikel für diesen umfassenden Ratgeber. Da ist es kaum verwunderlich, dass wir keine Sekunde zögerten, als es hieß: „Wer hat Lust, 1&1 in Karlsruhe zu besuchen?“ Endlich würde unsere gesammelte Mannschaft die Kollegen in Baden-Württemberg von Angesicht zu Angesicht kennenlernen.
 

1. Tag: Vom Hightech-Zentrum zum architektonischen Zentrum Karlsruhes

Unser Zeitplan am ersten Tag war von Vornherein straff, doch die einstündige Verspätung unseres Flugzeugs und ein Stau vor Karlsruhe ließen die Mittagspause auf wenige Minuten zusammenschrumpfen. Aber unser Wissendurst übertraf unseren Hunger und so brachen wir – zwar mit knurrenden Mägen, doch überaus gespannt – zum 1&1-Rechenzentrum auf. Hatten wir über Server-Sicherheit bisher lediglich geschrieben, konnten wir nun direkt vor Ort bestaunen, was „Sicherheit“ konkret bedeutet:

Mehr als 17.000 Server betreibt 1&1 in Karlsruhe – und auch wenn wir am liebsten direkt in die Serverräume geeilt wären, mussten wir unseren Eifer erst einmal bremsen. Denn zunächst musste jeder von uns durch eine Personenvereinzelungsanlage, in der von uns hinterlegte biometrische Daten automatisch überprüft wurden. Dieses System verhindert, dass Unbefugte Zugang zu den Serverräumen erhalten. Nachdem wir diese „Schleuse“ passiert hatten, führte uns ein IT-Spezialist durch die Hochsicherheitsanlage. Das gesamte Areal ist videoüberwacht und neben normalen Rauchmeldern sorgt eine Brandfrühesterkennung per Laserdetektor dafür, dass jedes noch so kleine Feuer registriert wird. Im Ernstfall würden dann automatische Löschanlagen die Flammen mit Argongas ersticken. Im Falle eines Stromausfalls sorgen Bleigel-Batterien sowie Dieselgeneratoren auf dem Dach des Gebäudes dafür, dass die Server ohne Unterbrechung noch zahlreiche Stunden weiterbetrieben werden können. Modernste Sicherheitsvorkehrungen also, von denen der Gründer Karlsruhes – Markgraf Karl Wilhelm von Baden-Durlach – beim Bau seines Schlosses nicht mal hätte träumen können.

Über den Markgrafen und Stadtgründer erfuhren wir dann direkt im Anschluss mehr. Denn nach unserem Ausflug in das Hightech-Zentrum von 1&1 nahmen wir an einer Stadtführung teil, in deren Rahmen wir zahlreiche geschichtsträchtige Gebäude besuchten: Neben dem Ständehaus natürlich auch das berühmte Karlsruher Schloss – und so führte unser Weg am ersten Tag vom Rechenzentrum zum architektonischen Zentrum Karlsruhes.

Der kulinarische Höhepunkt des Tages erwartete uns am Abend, als wir unsere Kollegen von 1&1 in der Pizzeria L’Osteria trafen. Zu diesem Zeitpunkt waren wir schon ziemlich ausgehungert, doch die Größe der servierten Pizzen war für uns beinahe ähnlich beeindruckend wie die Größe des Rechenzentrums. Und so gab es an diesem Abend wohl niemanden, der nicht satt wurde, und der Tag klang mit leckerem Essen und angeregten Gesprächen aus.

Italienisches Essen und interessante Gesellschaft –
mehr braucht es nicht für einen gelungenen Abend

Tag 2: Historisches – von der Gründung des Digital Guides

Hatten wir am Vorabend beim geselligen Plausch schon mehr über das 1&1-Team erfahren, erwartete uns am Vormittag des nächsten Tages geballte Information in Form von Vorträgen: Lars, Nico, Simon und Christian erzählten uns, wie damals die Idee zum Digital Guide entstanden war und sich schließlich die Zusammenarbeit zwischen 1&1 und Performics angebahnt hatte. Illustriert wurde diese Entwicklung – von einer groben Idee bis zur fertigen Ratgeberseite – durch zahlreiche Fotos, die auf amüsante Weise auch die Entwicklung der am Projekt Beteiligten veranschaulichten (Und somit wissen wir nun auch, wer sich in den vergangenen Jahren optisch am stärksten verändert hat). Als Leckerbissen präsentierte man uns ein paar ganz besondere Neuigkeiten: So ist beispielsweise ein umfassendes Neudesign des Digital Guides geplant – eigenständiger und frischer soll das Layout werden. Die ersten Kostproben gefielen uns so sehr, dass wir dem finalen Redesign gespannt entgegenfiebern.

Im Anschluss erklärte Matthäus dem 1&1-Team, wie genau die Arbeitsprozesse in unserem Standort in Berlin ablaufen und wie wir 2016 innerhalb weniger Monate das Redaktionsteam aufgebaut hatten. Insgesamt war es ein sehr aufschlussreiches Treffen, erfuhren auf diese Weise doch beide Seiten mehr über die Arbeitsstrukturen und -Prozesse des jeweils anderen Teams. Und auch am zweiten Tag kümmerte sich 1&1 bestens um unser leibliches Wohl: So gab es nicht nur zahlreiche leckere Snacks als Stärkung vor den Vorträgen, sondern man konnte sich anschließend beim gemeinsamen Mittagessen in der Kantine noch weiter austauschen.

Vor unserer Rückreise schossen wir dann zur Erinnerung ein Gruppenfoto auf dem Dach des 1&1-Komplexes in der Ernst-Frey-Straße. Von dort aus hat man übrigens einen fantastischen Ausblick auf die ganze Stadt. Und wer bis dahin noch den geringsten Zweifel daran hatte, konnte sich durch einen Blick auf die untenliegenden Straßen vergewissern: Karlsruhe ist eine Fächerstadt! Auf dem Weg zum Dach wiesen übrigens bereits erste Vorzeichen darauf hin, dass unsere Rückreise nicht ganz so reibungslos vonstattengehen würde: So blieb ein Teil unserer Reisegruppe geraume Zeit im Fahrstuhl stecken, bevor sie endlich wieder in die Freiheit entlassen wurde.

Einige wirken noch amüsiert, bei anderen erkennt man bereits die aufkeimende Panik im Blick: Das Performics-Team im Fahrstuhl

Zurück aus Karlsruhe, hinein in die Sintflut …

Nur 2 Tage haben wir in Karlsruhe verbracht, die Tiefen des Rechenzentrum erkundet und sind bis ins höchste Geschoss des 1&1-Komplexes gelangt, durch die halbe Stadt sind wir marschiert und haben viel gelernt. Doch welche Herausforderungen uns dann bei unserer Rückkehr erwarten sollten, damit konnten wir nicht rechnen: Die wenigen Minuten im Fahrstuhl bildeten nur einen kleinen Vorgeschmack auf das 3 Stunden andauernde Warten auf unseren Flieger nach Berlin. Und was mussten wir nach unserer Heimkehr erkennen: Die Hauptstadt war komplett untergegangen! Naja, zumindest mehr oder weniger. Wie Berlin direkt nach unserer Rückkehr aussah, zeigt das untenstehende Video.

Wir haben es trotz der sintflutartigen Zustände schließlich doch noch irgendwie nach Hause geschafft und möchten uns an dieser Stelle für den herzlichen Empfang in Karlsruhe bedanken. Das nächste Mal treffen wir uns dann in Berlin. Das ist inzwischen nämlich wieder aus den Fluten aufgetaucht.

Kaum ist das Performics-Team 2 Tage nicht vor Ort, geht die Hauptstadt unter!


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