Letzte Woche war es wieder so weit: 20 Berliner „Performicser“ und zahlreiche Mitarbeiter anderer Agenturen innerhalb des Publicis-Netzwerks machten sich auf den Weg nach Düsseldorf, um sich bei der diesjährigen Weihnachtsparty von ihrer glamourösen Seite zu zeigen. Denn das Motto lautete: Red Carpet – Best dressed. Getreu dem Motto: „Ein bisschen Gold und Silber, ein bisschen Glitzer Glitzer“¹ schmissen sich die meisten von uns ordentlich in Schale, um mit den Kollegen das Tanzbein zu schwingen.

„It gets so urgent, so urgent“² oder auch: 9 Stunden Busfahrt

Morgens um 8 Uhr luden wir unsere mit High Heels, smarten Anzügen und eleganten Kleidern gepackten Taschen in den für uns gemieteten Bus, und los ging die Fahrt. Jeder vertrieb sich die neun Stunden anders: ob mit Schlafen, Stricken, neugierigen Kollegen das Stricken beibringen, damit, das eine oder andere Kaltgetränk zu sich zu nehmen, Serien auf dem Smartphone zu schauen, zu quatschen – oder damit, französische Chansons zum Besten zu geben. So vergingen die Stunden nicht nur wie im Flug, sondern das Ganze verlieh unserem Ausflug auch einen Hauch von Klassenfahrt-Flair. Zumindest spätestens, als die ersten Mitfahrer verzweifelt den Busfahrer fragten: „Wie weit ist es denn noch? Es wird langsam … dringend!“, fühlten sich alle in die gute alte Schulzeit zurückversetzt.

„I’m so fancy“³ – Best dressed auf dem Roten Teppich

In Düsseldorf angekommen, suchten wir schnell unsere Hotelzimmer auf, um uns für den Roten Teppich in der Seifenfabrik in Düsseldorf – der Location der Weihnachtsfeier – fertig zu machen. Aus Berliner Agenturmenschen in Come-as-you-are-Outfits wurden so innerhalb von nur einer Stunde glamouröse Party-People in ihren schönsten Roben, die sich perfekt auf dem roten Teppich machten. Denn dieser erwartete uns direkt am Eingang der Party-Location. Wir staunten nicht schlecht: Die große Lagerhalle war festlich geschmückt, direkt am Eingang wurden wir mit Sekt und Weihnachtsmusik empfangen. Der erste Weg führte uns direkt zum Essen, schließlich machen neun Stunden Busfahrt hungrig, und wir wurden nicht enttäuscht: Italienische Pizza und Trüffelpasta, Pommes, Fisch, Muscheln, Steak, Curry oder Burger und sogar ein Stand mit gebrannten Mandeln ließen unsere Herzen höherschlagen.

„Bass drop! Stop playin, keep it movin!”⁴ – der Dancefloor ist eröffnet

Nachdem jeder von uns eine ordentliche Grundlage geschaffen hatte, ging es an die Bar, an der wir uns mit Wein, Bier, Gin-Tonic oder Vodka-Cranberry eindeckten. Wir warteten schon gespannt darauf, wann der DJ von der bisher eher besinnlichen Weihnachtsmusik auf tanzbare Beats umschwenken würde. Unsere Geduld sollte belohnt werden, denn schon bald stürmten die Mitglieder der Band Gemini Music die Bühne und verwandelte die glamouröse Masse in ein tanzendes und singendes Partyvolk. Spätestens als die Sängerin „den Besuch aus Berlin“ (also uns!) persönlich begrüßte, gab es bei uns kein Halten mehr. Wir tanzten zu Oldschool-Hip-Hop, aktuellen Hits und Liedern der 1990er- und 2000er-Jahre, die die Band und später auch der DJ anstimmten. Doch auch mit atemberaubender Stimmung und tanzwütigen Kollegen neigt sich jede Party doch irgendwann einmal dem Ende zu. Die meisten von uns machten sich gegen 3 Uhr auf den Weg ins Hotel – schließlich stand den meisten nach einer durchtanzten Nacht am nächsten Morgen eine weitere lange Busfahrt zurück nach Berlin bevor.

„I just want to sleep forever“⁵

Im Gegensatz zur Hinfahrt herrschte auf der Rückfahrt nach Berlin im Bus große Stille. Statt zu singen und zu stricken wurde tief und fest geschlummert und der eine oder andere träumte noch einmal von dem wundervollen Abend in Düsseldorf, bei dem wir dabei sein durften.

Vielen Dank an die Organisatoren der Weihnachtsfeier! Wir freuen uns schon auf nächstes Jahr!

¹ Deichkind: Remmidemmi (Yippie Yippie Yeah). In: Aufstand im Schlaraffenland (2006), 1:58
² Foreigner: Urgent. In: 4 (1981), 2:14
³ Iggy Azalea feat. Charli XCX: Fancy. In: Fancy (2014), 00:41
⁴ Fatman Scoop: Be Faithful. In: In the Club (2006), 0:08 und 2:09
⁵ Portugal. The Man: Sleep Forever. In: In the Mountain in the Cloud (2011), 1:18


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