„Was haben ein Pool im Shop, eine Kreidetafel vor dem Schaufenster, ein Service-Roboter und eine Sandburg am POS gemeinsam? Es sind alles Mittel, um den Kunden zu überraschen, seine Sinne anzusprechen und ihn zum Verweilen zu bewegen.“
 
Der Artikel „Content-Marketing am POS“ aus der Juni/Juli-Ausgabe des Magazins display verdeutlicht, warum sich Content-Marketing nicht mehr nur auf Online-Marketing beschränkt, sondern auch aus dem stationären Handel nicht mehr wegzudenken ist. Zu diesem Thema wurde Bezug auf die Aussagen von Branchenkollegen und meiner Wenigkeit genommen. Im heutigen Blog-Post fasse ich die Kerninformationen für euch noch einmal zusammen. 🙂 Viel Spaß beim Lesen!
 

Die drei Säulen des Content-Marketings

Wie genau profitiert der stationäre Handel vom Content-Marketing? Im Grunde läuft es darauf hinaus: Liefert man dem Kunden durch Texte, Videos oder anderen Medien Antworten auf seine Fragen oder unterhält ihn damit einfach gut, verläuft die Content-Marketing-Kampagne erfolgreich – dabei ist es absolut egal, ob es sich um einen Online- oder Offline-Shop handelt.
 
Man unterscheidet drei verschiedene Säulen des Content-Marketings:
 
● Transaktionaler Content
Solche Inhalte könnten für stationäre Händler in Form von Informationen zu Öffnungszeiten, Anfahrtswegen oder Kontaktmöglichkeiten auf ihren Webseiten sinnvoll sein. Die Kunden, die nach solchen Auskünften suchen, verfolgen schließlich höchstwahrscheinlich eine Kaufabsicht.
 
● Informationaler Content
Je hilfreicher der Content für den Kunden ist, desto eher verbindet er positive Erfahrungen mit der Marke, die ihm den Content zur Verfügung gestellt hat. Auch für den stationären Handel lohnt sich informationaler Content auf der eigenen Webseite. Besonders ertragreich ist es, wenn Händler auf ortsbezogenen Content setzen, da so der Ortsbezug der Webseite deutlicher wird und das Google-Ranking für lokale Suchanfragen höher ausfällt.
 
● Sozialer Content
Durch eine kreative und witzige Aufbereitung oder einen Bezug zu aktuellen Ereignissen kann man als stationärer Händler auch durch seine Social-Media-Kanäle viel erreichen. Wenn sich nämlich ein Link oder ein Bild zu einem veritablen Hit entwickelt, erhält man zum einen die Aufmerksamkeit der User und zum anderen verbessert sich das Ranking bei den Suchmaschinen. Auch Bilder von zufriedenen Kunden oder Videos zu aktuellen Events des eigenen Shops steigern das Kundeninteresse.
 
Händler, die diese Grundlagen beherzigen, können auch mit relativ geringem Aufwand und niedrigen Kosten eine große Wirkung erzielen. An erster Stelle sollten dabei stets die Kundenbedürfnisse stehen – langfristiges Denken und das kontinuierliche Schaffen neuer, wertvoller Inhalte sind das A und O.


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