Manche Themen sind einfach zu umfangreich für einen einzigen Blog-Post. Und schließlich erstellt ihr auch mit einer Serial-Content-Strategie Inhalte, die sich über mehrere Episoden erstrecken. Nachdem ich euch im gestrigen Blog-Post die Kernaussagen des ersten Teils meiner dreiteiligen Serie auf seo-trainee.de zum Thema „Serial-Content Strategie“ präsentiert habe, folgt heute die Zusammenfassung der wichtigsten Informationen aus dem zweiten Teil.
 

Wie baue ich eine Serial-Content-Kampagne auf?
In 5 Schritten zum Erfolg!

Wie man an die konkrete Umsetzung einer Serial-Content-Kampagne nach Roger C. Parker vom Content Marketing Institute herangehen kann, zeigen die folgenden fünf Schritte:
 

1. Findet das passende Thema.

Nutzt dafür alle Kanäle, die euch zur Verfügung stehen. Führt eine klassische Keyword-Recherche durch, fragt euer Support- oder Sales-Team, womit sie aktuell konfrontiert werden. Was wird zum Beispiel auf euren Social-Media-Kanälen momentan diskutiert?
 

2. Findet eine geeignete Struktur.

Das übergeordnete Thema sollte in kleinere Portionen aufgeteilt werden. So bietet sich beispielsweise eine historische oder topographische Strukturierung an. Ihr könnt auch ein Thema in seine Teilaspekte (politisch, ökonomisch, juristisch etc.) zerlegen und aus verschiedenen Perspektiven beleuchten. Auch Mischformen können funktionieren!
 

3. Erstellt einen Redaktionsplan.

Arbeitet nun einen Redaktionsplan für die nächsten Wochen und Monate aus. Beim ersten Blog-Post handelt es sich in der Regel um einen Übersichtsartikel, der den Leser in die Thematik einführt. In den folgenden Blog-Posts arbeitet ihr nun die angekündigten Schritte, Teilaspekte oder geschichtlichen Entwicklungsstufen nacheinander ab. Der letzte Blog-Post rundet die Serie in Form einer Zusammenfassung oder eines Ausblicks auf zukünftige Ereignisse ab. Haltet euch unbedingt an den festgelegten Veröffentlichungsturnus, da treue Leser in diesem Rhythmus wiederkehren werden und enttäuscht sind, wenn sie nichts vorfinden.
 

4. Achtet auf einen gleichförmigen Aufbau.

Ein ähnlicher oder zumindest vergleichbarer Aufbau sollte berücksichtigt werden, damit die Serie inhaltlich und visuell in sich geschlossen ist. Beispiele, Zitate und Grafiken sollten ebenfalls aufeinander abgestimmt sein. Man kann auf die früheren Posts verlinken – nach Abschluss der Serie folgen wiederum Links auf später veröffentlichte Teile. Auch die Überschriften der jeweiligen Episoden sollten einander entsprechen: Fügt neben dem Namen der Serie auch immer die Nummer der aktuellen Folge ein, um die Episoden miteinander zu verbinden und eine inhaltliche und zeitliche Entwicklung aufzuzeigen. Eine weitere Empfehlung ist, die Länge der Posts einheitlich zu gestalten.
 
Ein zusätzlicher Hinweis: Wählt für Title-Tag und Hauptüberschrift eine ähnliche Struktur. So weiß der Leser, dass ihn auf der Seite auch das erwartet, was in den Suchergebnissen von Google angezeigt wird. Dabei solltet ihr beachten, dass ihr euch beim Title-Tag auf maximal 600 Pixel (ungefähr 50 bis 60 Zeichen) beschränken müsst, ansonsten wird der Title abgeschnitten.
 

5. Denkt schon jetzt an den nächsten Teil.

Vergesst nicht, am Ende des Posts in Form einer Vorschau oder eines Teasers auf den nächsten Teil hinzuweisen: Was ist das Thema der nächsten Episode? Wie verhält sich die kommende Episode zum aktuellen Teil und wie fügt sie sich ins große Ganze ein?
 
Im dritten Teil erläutere ich die wichtigsten Metriken und Kennzahlen zur Erfolgsmessung und wage einen Ausblick darauf, warum sich neben faktenbasierten Serien auch fiktive Stoffe für „Serial-Content“ eignen (können). Mehr darüber erfahrt ihr demnächst auf unserem Performics-Blog.


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