Unsere Team-Events sind immer wieder ein großer Spaß für alle Beteiligten. Ende 2017 kamen die internationalen Teams unserer Redaktion auf ihren Geschmack. Auf insgesamt vier Team-Events teilten sich das italienische, spanische, niederländische, polnische, englische/amerikanische und französische Redaktionsteam auf. Von leckerer Pizza und käsigem Raclette über einen Besuch in einer Train-Cocktailbar bis hin zu Bowling und Schwarzlicht-Minigolf: Hier ist ein Recap all dessen, was die Redaktion bei ihren Team-Events erlebt hat!

 

Italien, Spanien & Pizza: eine (kitschige) Liebesgeschichte

Ob man es glaubt oder nicht, viele Menschen, die mit der Geografie Europas nicht sehr vertraut sind, neigen dazu, Spanisch mit Italienisch oder sogar Spanien mit Italien zu vermischen. Wir (die Spanitalier) dulden ein solches Verhalten nicht, aber selbst wenn wir es nicht zugeben wollen, ist es wahr, dass wir eine ganze Menge gemeinsam haben. Zum Beispiel sprechen wir die meiste Zeit ohne Grund unglaublich laut, und wir können uns in unseren jeweiligen Sprachen untereinander ziemlich gut verstehen, solange wir langsam sprechen und uns der „falschen Freunde“ bewusst sind.

Oh ja, die falschen Freunde. Die können manchmal knifflig sein. Das spanische Wort „nudo“ (Knoten) bedeutet im Italienischen „nackt“; „burro“ (Esel) wiederum heißt „Butter“. Man sei also vorsichtig, wenn man über eine nackte Person sprechen will, die auf einem Esel reitet: Man könnte sich stattdessen auf einen butterartigen Knoten beziehen.

Vor diesem Hintergrund war es nur natürlich, das Team-Event der beiden Länder im Rahmen einer einzigen glorreichen Feier zu begehen: dem Gruppen-Event des spanischen und italienischen Redaktionsteams. Nach einer kurzen, aber knackigen Auseinandersetzung, ob Pasta oder Tapas, haben wir uns für das Lebensmittel entschieden, das historisch dafür bekannt ist, allen zu schmecken: Pizza. Da es in Berlin (mehr als in den meisten italienischen Städten) eine unglaubliche Menge an mehr oder weniger echten italienischen Pizzerien gibt, haben wir uns nach einer weiteren kleinen Diskussion (ja, wir lieben das Drama) für eine Location namens Standard im Prenzlauer Berg entschieden. Danach ging es für einen Drink (naja, vielleicht zwei …) in eine dieser angesagten Bars mit wirklich langen und merkwürdigen Namen, die in der Nachbarschaft zu finden sind.

Wir alle wissen: Wenn es eine gute Pizza gibt, kann nichts schiefgehen. Deshalb verlief der Abend wunderbar: Das Essen war köstlich, das Bier frisch, die Gesellschaft war herrlich, vier verschiedene Sprachen wurden zur gleichen Zeit am selben Tisch gesprochen und am Ende der Nacht war Performics so freundlich, die Rechnung zu bezahlen. Wenn das kein toller Abend ist, dann weiß ich auch nicht.

(Glücklicherweise wurden die gefürchteten falschen Freunde geschickt gemieden und es gab keine Missverständnisse. Andernfalls hätte das sicherlich zu einem gewissen Embarazo geführt, habe ich recht?)

 

Alle Neune: Bowling, Bowling, Bowling …!

Im Dezember begaben sich das niederländische und das polnische Team auf ein spannendes Bowling-Abenteuer im Alexa am Alexanderplatz. Um 17:30 Uhr fuhren wir unsere Computer herunter und machten uns auf den Weg zum Strike Lanes gemacht. Als wir in der Bowlinghalle ankamen, war es natürlich an der Zeit, die ausgefallenen Bowlingschuhe anzuziehen. Fast auf unsere Bowlingbahn zugleitend, waren wir bereit für etwas Action.

Die Bowlingbahn stand uns drei volle Stunden lang zur Verfügung. Strikes und Spares wurden geworfen, Bier und Softdrinks genossen. Während wir auf unseren Wurf warteten, futterten wir noch einige Snacks und fanden sogar Zeit und Raum für den Carlton-Tanz. Katha erwies sich als die absolute Bowling-Königin, wenn es um die Endergebnisse ging.

Da einige Kollegen noch relativ neu im Unternehmen sind, war es eine sehr schöne Möglichkeit, sich außerhalb des Büros besser kennenzulernen. Generell war es ein tolles Team-Event!

 

Going golfin‘: Team-Event der US-/UK-Redaktion beim Schwarzlicht-Minigolf

Golf ist eine Sportart, bei der es auf passende Kleidung, Ruhe, gute Umgangsformen und aufrichtigen Respekt vor dem Spiel ankommt. Nicht so, als sich die UK-/US-Redaktion am 21. November in der Schwarzlicht-Minigolfanlage im Görlitzer Park zum Team-Event traf. Tapfer und bereit, den Golfkurs direkt anzugehen, stiegen wir die dunklen Stufen hinab, in der einen Hand ein Bier, in der anderen einen Golfschläger.

Sofort wurden wir von leuchtender Farbe, UV-Licht, bretternden Technobeats und flippigen Wandgestaltungen begrüßt. Also 3D-Brille auf, um die volle Erfahrung von Schwarzlicht-Minigolf zu erleben. Aber obwohl sie den Platz wirklich hübsch aussehen ließen, half sie uns nicht, denn wir verfehlten unweigerlich die Löcher. Es stellte sich heraus, dass Minigolf viel härter war, als wir gedacht hatten, aber wir ließen es nicht zu, dass das einer fantastischen Zeit im Wege stand. Also tanzten wir, lenkten uns gegenseitig ab, posierten für Fotos – und vielleicht haben wir sogar heimlich betrogen, als niemand genau hingesehen hat.

Als wir die letzten Löcher erreicht hatten, waren wir schockiert, als wir sahen, dass wir entlang von Rampen, Mauern und vorbei an strategisch platzierten Asteroiden (das ergibt Sinn, wenn man den Platz sieht) schlagen mussten – wir fanden nämlich, dass schon das Schlagen in gerader Linie schwer genug war. Aber irgendwann waren wir trotzdem fertig und besprachen unsere Erfolge anschließend in einer nahgelegenen Bar namens Mano. Alles in allem ein weiteres großartiges Team-Event für die UK-/US-Redaktion.

 

Raclette: Schmelzkäse bringt das Herz zum Schmelzen

Bei Raclette sagt kein Franzose nein (bei Froschschenkel übrigens durchaus ;)). Aus diesem Grund entschied sich die französische Redaktion einstimmig für ein gemeinsames Abendessen im La Cantine d’Augusta, einem Restaurant in Berlin-Schöneberg, das sich auf die französische Küche spezialisiert hat und von waschechten Franzosen geführt wird.

  In einem gemütlich eingerichteten Raum fanden wir uns schnell inmitten großzügiger Mengen verschiedener Käse- und Schinkensorten wieder, ein wenig wie im Märchen. Die sehr freundliche Kellnerin versorgte uns außerdem mit eleganten französischen Rot- und Weißweinen, was das Gefühl, sich im „Raclette Paradies“ zu befinden, noch verstärkte.

Ein solcher Ausflug war eine tolle Gelegenheit für das gesamte Team, sich besser kennenzulernen. Auch unser niederländischer Teamleiter Martijn war unter uns, und an diesem Abend entdeckte er die mächtige Magie des Raclettes … und es hat ihn umgehauen! Danach zogen wir noch in die nahegelegene Train Cocktailbar weiter, eine Cocktailbar, die – wie der Name schon sagt – wie ein Zug gestaltet ist.

 

Photo by Slava Bowman on Unsplash


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