»Das große Ziel der Bildung ist nicht Wissen, sondern Handeln.«
– Herbert Spencer

Dieses Zitat nahmen sich die Azubis von Performics am 12. April ganz besonders zu Herzen. Denn wer Schule und Arbeit unter einen Hut bekommen will, der muss auch ab und an mal den Kopf frei bekommen. Und wir dachten uns, dass dieses Vorhaben gemeinsam am besten funktioniert.

Los ging es für uns acht Auszubildende Jordan, Crina, Giorgos, Paulina, Galina, Pia, Marie und Anna in Begleitung unserer Ausbilderin Franzi, nachdem wir unsere Mägen zuvor ordentlich beim „Mett-2-Gether“ gefüllt hatten – ein Teamevent, an dessen Organisation auch einige von uns beteiligt waren. Und es wurde nicht zu viel versprochen: Einige Mettigel zierten die Küche unseres Büros, und wer wollte, konnte seinen Durst mit Metbier stillen. Kurz vor 18 Uhr hieß es dann mit guter Laune: Abfahrt!

Das erste Ziel unseres Abends war der Escape Room am Alexanderplatz. Dort kann man aus verschiedenen Missionen auswählen, doch eins ist in jedem Abenteuer gleich: Man befindet sich eingeschlossen in einem Raum und muss innerhalb von 66 Minuten wieder hinaus gelangen. Um das zu schaffen, sind Geschicklichkeit und Kombinationsgabe essenziell. Klingt ganz schön aufregend – und genauso aufgeregt waren wir auch!

Nachdem die Teams ausgelost und erste Strategien besprochen worden waren, wurden wir in den DDR-Bunker geführt, wo unsere Mission beginnen sollte.

Sodann fanden wir uns angekettet im Verließ des Königsschlosses und mitten im „Game of Crowns“ wieder. Clan 1, bestehend aus Jordan, Crina, Pia, Anna und Paulina, kämpfte gegen Clan 2, welchem Franzi, Giorgos, Galina und Marie angehörten. Die beiden verfeindeten Heldengruppen hatten es sich zur Aufgabe gemacht, die Krone des gefallenen Königs zu stehlen, um die Sicherheit und den Wohlstand ihrer Heimat zu wahren.

Unsere erste Aufgabe bestand darin, uns von den stählernen Ketten zu befreien, mit denen wir am Fußgelenk gefesselt waren. Der jeweils andere Clan war zu hören, jedoch nicht zu sehen. Durch das Verließ gelangten wir in den nächsten Raum, wo zahlreiche Rätsel auf uns warteten, die wir à la Sherlock Holmes zu lösen versuchten. Nicht selten standen wir kurz vor der Verzweiflung, doch wir gaben nicht auf!

Nachdem wir unsere noch unbekannten Talente für Klavierspielen, Tunnelklettern und Rechenaufgaben entdeckt und die verschlüsselten Türen und Fenster geöffnet hatten, gelangten wir in den letzten Raum.
Dort befand sich das Schwert, mit dem der König getötet worden war, was sich als nützlicher Hinweis herausstellen sollte. Angesichts eines schwarz-weiß gekachelten Bodens hieß die letzte Herausforderung unverkennbar: Schach spielen! Das zuvor gefundene Schwert half uns in Kombination mit Schwarzlicht, den Startpunkt für die Königin-Figur zu finden. Hektisch schoben wir die restlichen Spielfiguren hin und her, als plötzlich Musik ertönte. Die letzte Truhe öffnete sich, und die Krone wurde vom schnelleren Clan entgegengenommen – und zwar von Clan 1, der sich ein echtes Kopf-an-Kopf-Rennen mit Clan 2 geliefert hatte.

Freudestrahlend über den Sieg auf der einen und immer noch rätselnd über die letzte, knifflige Aufgabe auf der anderen Seite, sahen sich die beiden Clans nun das erste Mal wieder. Mit Krone und Schwert als Trophäen wurde ein schönes Sieger- und anschließend ein Gruppenfoto geknipst.

Immer noch hitzig über die Aufgaben und die Mission diskutierend, landeten wir im Anschluss in der „Neue Odessa Bar“.
Bei Bier, Wein und Cocktails fiel uns auf, dass die Rätsel wohl auf unterschiedliche Weisen gelöst werden konnten, und das Abenteuer wurde ausgewertet. Auf Teamfähigkeit und Kommunikation kam es an diesem Tag auf jeden Fall an, und wir sind um eine unglaublich schöne Erfahrung reicher geworden, die uns als Auszubildende noch enger zusammengeschweißt hat.


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