Für relevante Keywords oder Suchwörter bei Suchmaschinen wie Google, Yahoo oder Bing gefunden zu werden ist das höchste Bestreben eines Webseiten-Betreibers. Nichts ist schlimmer als eine Webseite, die für ihr Haupt-Keyword bei den Suchergebnissen gar nicht oder schlecht rankt. Neben dem Aufbau eines natürlichen Linkprofils mit relevanten Keywords im Zuge der Suchmaschinenoptimierung ist auch die Onpage-Optimierung einer Webseite von großer Bedeutung. Einer der Faktoren der Onpage-Optimierung ist die Suchwortdichte.

Kriterien für die Suchwortdichte

Die Suchwortdichte – auf Englisch „Keyword density“ – beschreibt, wie oft ein Suchwort in einem Text auf einer Webseite im Verhältnis zu der Summe aller Wörter des Textes vorkommt. Dieses Verhältnis wird üblicherweise in Prozent ausgedrückt. Wenn in einem Text mit 522 Wörtern das Suchwort „SEO“ zum Beispiel 16 Mal vorkommt, dann hat „SEO“ eine Suchwortdichte von 3,1%. Bestimmen lässt sich die Suchwortdichte eines Textes mit verschiedenen Tools, wie zum Beispiel der Quirk SearchStatus Toolbar. Anhand der Suchwortdichte des Suchworts können Suchmaschinen die thematischen Hintergründe des Textes erfassen und mit thematisch ähnlichen Webseiten vergleichen sowie qualitativ bewerten. Eine allgemeine Definition der Suchwortdichte lässt sich jedoch nur schwer festlegen.

Während der Anfänge der Suchmaschinenoptimierung wurde noch davon ausgegangen, dass das Suchwort umso relevanter für die Suchmaschinen erscheint, je häufiger es in einem Text verwendet wird. Dies hatte zur Folge, dass Webseiten mit Texten gefüllt wurden, die unnatürlich häufig das Suchwort enthielten, auf welches die Seite optimiert werden sollte. Dieses sogenannte Keyword-Stuffing wird allerdings mittlerweile durch den Algorithmus von Google erkannt und kann zu einer Abstrafung der Webseite führen. Daher ist es wichtig, dass die Suchwortdichte eines Textes organisch ist.

Organische Suchwortdichte

Eine exakte Prozentzahl für die ideale Suchwortdichte lässt sich nur schwer festlegen. Auch wenn in einigen SEO-Blogs und Fachmagazinen häufig von einer Suchwortdichte gesprochen wird, die – immer unterschiedlich – zwischen 1-6% liegen soll, so sind diese Zahlen nur mit Vorsicht zu genießen. Viel wichtiger, als lediglich die Prozentzahl der Suchwortdichte im Auge zu behalten, ist es, guten Content zu schaffen. Wie oft ein Suchwort organisch innerhalb eines Textes vorkommt, ist daher von vielen Faktoren wie beispielsweise dem Thema des Textes, der Gliederung und der Textlänge abhängig.

Auch die Bedeutung der Verteilung des Suchworts innerhalb des Textes hat sich durch den Google-Algorithmus zur Texterkennung gewandelt. Wurde während der Anfänge der Suchmaschinenoptimierung noch besonders darauf geachtet, dass Suchwörter möglichst weit oben im Text stehen, ist nach neuen Untersuchungen eine natürliche Verteilung der Suchwörter innerhalb des Textes von größerer Bedeutung. Dabei kommt es nicht darauf an, dass sich die Suchwörter regelmäßig über alle Abschnitte des Textes verteilen, sondern dass sie thematisch passend verteilt sind.

All diese Faktoren führen dazu, dass ein Text bezüglich der Suchwortdichte dann am besten optimiert ist, wenn er einen natürlichen Schreibfluss hat und nicht vorgepressten Formaten entspricht. Dadurch wird der Text nicht nur für Google bestens optimiert, sondern ist gleichzeitig auch für den User leserfreundlich.

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